{"id":1014,"date":"2012-10-01T08:00:33","date_gmt":"2012-10-01T06:00:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.henle.de\/blog\/de\/?p=1014"},"modified":"2020-07-07T11:34:59","modified_gmt":"2020-07-07T09:34:59","slug":"zu-viel-zugriff-isaac-albeniz-revidiert-seinen-iberia-zyklus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2012\/10\/01\/zu-viel-zugriff-isaac-albeniz-revidiert-seinen-iberia-zyklus\/","title":{"rendered":"Zu viel Zugriff! &#8211; Isaac Alb\u00e9niz revidiert seinen Iberia-Zyklus"},"content":{"rendered":"<p>Nicht nur Herausgeber von Notenausgaben leiden unter dem Problem, irgendwann einmal ein Projekt abschlie\u00dfen zu m\u00fcssen \u2013 auch Komponisten waren und sind damit regelm\u00e4\u00dfig konfrontiert. Felix Mendelssohn-Bartholdy etwa ist ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigt daf\u00fcr, noch bei der Drucklegung seiner Werke in den Korrekturabz\u00fcgen der Stichplatten weiterkomponiert zu haben, <!--more-->ganz zu schweigen von Franz Liszt, der teilweise Jahrzehnte nach deren Erscheinen seine Werke umschrieb und neu ver\u00f6ffentlichte. Bei Isaac Alb\u00e9niz liegt uns mit seinem Opus summum, dem <em>Iberia<\/em>-Zyklus, ein Fall vor, bei dem ein von au\u00dfen angesto\u00dfener Revisionsprozess wohl nicht zuende gef\u00fchrt werden konnte, da der Komponist verstarb \u2013 mit unangenehmen Konsequenzen f\u00fcr die Frage nach dem \u201eUrtext\u201c.<\/p>\n<p>Listen wir zun\u00e4chst die f\u00fcr eine Urtextausgabe der <em>Iberia <\/em>relevanten Quellen:<br \/>\n(a) Die autographen <strong>Handschriften <\/strong>aus den Jahren 1905\u20131908, \u00e4u\u00dferst sorgf\u00e4ltig als Reinschriften notiert. Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Autograph zu <em>Almer\u00eda<\/em>:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-1017\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-1-1024x593.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"370\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-1-1024x593.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-1-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>(b) Die <strong>Erstausgabe<\/strong> des Zyklus aus den Jahren 1906\u20131908 im Pariser Verlag <em>Edition mutuelle<\/em>. Dieses Verlagsunternehmen, das mit der ber\u00fchmten <em>Schola Cantorum <\/em>assoziiert war, arbeitete nach einem v\u00f6llig anderen Gesch\u00e4ftsmodell als gew\u00f6hnliche Verlage. Eine Gruppe von Komponisten war damit beauftragt, im Sinne gegenseitiger Unterst\u00fctzung die Werke anderer Komponisten durch Drucklegung und Auff\u00fchrung bekannt zu machen. Dabei behielt der Verfasser s\u00e4mtliche Nutzungsrechte an seinem Werk und hatte freien Zugriff auf die Stichplatten. Die Einnahmen wurden zwischen Verlag, Komponist und einem Finanzierungstopf f\u00fcr weitere Projekte geteilt.<\/p>\n<p>(c) Der spanische <strong>Nachdruck <\/strong>der Erstausgabe im Madrider Verlag <em>Uni\u00f3n Musical Espa\u00f1ola<\/em>. Dieser Nachdruck kann erst nach 1914 erschienen sein, dem Gr\u00fcndungsjahr des Verlags (wahrscheinlich sogar erst nach 1918, siehe unten). Damit handelt es sich um eine nach Alb\u00e9niz\u2019 Tod erschienene Ausgabe, deren Quellenwert zun\u00e4chst zumindest fraglich ist.<\/p>\n<p>Als ich vor einigen Jahren von einem s\u00fcdafrikanischen Pianisten, Jo\u00e3o dos Santos, darauf angesprochen wurde, ob wir im G. Henle Verlag nicht eine Urtextausgabe der <em>Iberia <\/em>herausbringen wollten, wurde ich daher auch umgehend von ihm \u201egewarnt\u201c, dass die spanische Ausgabe v\u00f6llig unbrauchbar sei, da in ihr Wesentliches fehlte und sie vor Fehlern nur so strotzte. Wenn man eine Urtextausgabe herausgeben wollte, so m\u00fcsse man sich auf den sorgf\u00e4ltigen Pariser Druck st\u00fctzen und diesen gegen die autographen Handschriften auf Fehler pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Was mich zun\u00e4chst stutzig machte, war die Tatsache, dass der spanische Nachdruck offensichtlich zu einem gro\u00dfen Teil die Stichplatten der Pariser Erstausgabe benutzte, die 1918 \u00fcber Alb\u00e9niz\u2019 Erben nach Spanien kamen. Wie lie\u00df es sich dann erkl\u00e4ren, dass aus einem sorgf\u00e4ltigen Erstdruck ein unbrauchbarer Nachdruck wurde? Hier konnte nur ein Vergleich beider Ausgaben, Zeichen f\u00fcr Zeichen, weiterhelfen. Dabei wurde schnell klar, dass zwischen Erstausgabe und Nachdruck der Notentext auf den Stichplatten zum Teil massiv ge\u00e4ndert und korrigiert wurde. In der Hauptsache handelt es sich um zwei Ph\u00e4nomene:<\/p>\n<p>(a) Der \u00e4u\u00dferst stark von Alb\u00e9niz bezeichnete Notentext wurde systematisch entschlackt. Ich nehme hier das Autograph noch hinzu, denn es zeigt, dass dieser Prozess bereits zwischen Autograph und Erstdruck und dann zwischen Erstdruck und Nachdruck stattfand. Der Ausschnitt stammt aus <em>El Polo<\/em>:<\/p>\n<div id=\"attachment_1026\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-6.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1026\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-1023\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-6-1024x249.jpg\" alt=\"Ausschnitt aus dem Autograph von El Polo\" width=\"640\" height=\"155\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-6-1024x249.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-6-300x73.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1026\" class=\"wp-caption-text\">Ausschnitt aus dem Autograph von El Polo<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1029\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-5.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1029\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1029\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-5-1024x240.jpg\" alt=\"Ausschnitt aus dem spanischen Nachdruck von El Polo\" width=\"640\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-5-1024x240.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-5-300x70.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1029\" class=\"wp-caption-text\">Ausschnitt aus der Pariser Erstausgabe von El Polo<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1026\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-4.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1026\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1026\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-4-1024x191.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"119\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-4-1024x191.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-4-300x55.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1026\" class=\"wp-caption-text\">Ausschnitt aus dem spanischen Nachdruck von El Polo<\/p><\/div>\n<p>(b) Der spanische Nachdruck \u00e4ndert an besonders schwierigen Stellen manchmal die Verteilung der Noten auf die H\u00e4nde:<\/p>\n<div id=\"attachment_1037\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-8.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1037\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1037\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-8-1024x307.jpg\" alt=\"Ausschnitt aus der Pariser Erstausgabe von El Puerto\" width=\"640\" height=\"191\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-8-1024x307.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-8-300x90.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1037\" class=\"wp-caption-text\">Ausschnitt aus der Pariser Erstausgabe von El Puerto<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1038\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-7.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1038\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1038\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-7-1024x271.jpg\" alt=\"Ausschnitt aus dem spanischen Nachdruck von El Puerto\" width=\"640\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-7-1024x271.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-7-300x79.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-7.jpg 1989w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1038\" class=\"wp-caption-text\">Ausschnitt aus dem spanischen Nachdruck von El Puerto<\/p><\/div>\n<p>Ist es wahrscheinlich, dass diese \u00c4nderungen durch einen ambitionierten Verlagslektor in Spanien vorgenommen wurden? Oder gibt es nicht vielleicht doch Indizien, dass Alb\u00e9niz selbst, der auch nach Erscheinen der Erstausgabe im Besitz der Platten war, diese \u00c4nderungen beauftragt hat?<\/p>\n<p>Hier sind meine Argumente daf\u00fcr, dass die \u00c4nderungen des spanischen Nachdrucks von Alb\u00e9niz autorisiert sind:<\/p>\n<p>(a) Die \u00c4nderungen am Notentext auf den Stichplatten sind mit demselben Stichzeug vorgenommen, das auch f\u00fcr den urspr\u00fcnglich Stich der Pariser Ausgabe zum Einsatz kam. Dies deutet stark darauf hin, dass die \u00c4nderungen in Paris stattfanden, wo Alb\u00e9niz in den letzten Jahren seines Lebens wohnte. Wer sonst sollte in Paris mit welcher Veranlassung die \u00c4nderungen vorgenommen haben?<\/p>\n<p>(b) Die systematische Entschlackung des Notentextes entspricht ganz eindeutig Alb\u00e9niz\u2019 Wunsch. Dazu gibt es einen \u201eZeugen\u201c unter den Quellen. Im Autograph von <em>Ronde\u00f1a <\/em>finden sich von seiner Hand zahlreiche Streichungen in diesem Sinne:<\/p>\n<div id=\"attachment_1039\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-9.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1039\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1039\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-9-1024x594.jpg\" alt=\"Ausschnitt aus dem Autograph von Ronde\u00f1a\" width=\"640\" height=\"371\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-9-1024x594.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-9-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1039\" class=\"wp-caption-text\">Ausschnitt aus dem Autograph von Ronde\u00f1a<\/p><\/div>\n<p>(c) Die Umverteilung von Noten zur besseren Spielbarkeit w\u00fcnschte ebenfalls bereits Alb\u00e9niz. Auch hierzu k\u00f6nnen wir ein Dokument konsultieren, Korrekturabz\u00fcge zur Erstausgabe des 3. Bandes der <em>Iberia<\/em>, hier ein Ausschnitt aus <em>Lavapies<\/em>:<\/p>\n<div id=\"attachment_1042\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-10.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1042\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1042\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-10-1024x634.jpg\" alt=\"Ausschnitt aus den Korrekturabz\u00fcgen der Erstausgabe von Lavapies\" width=\"640\" height=\"396\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-10-1024x634.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-10-300x185.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/09\/Abbildung-10.jpg 2001w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1042\" class=\"wp-caption-text\">Ausschnitt aus den Korrekturabz\u00fcgen der Erstausgabe von Lavapies<\/p><\/div>\n<p>Dies alles f\u00fchrte mich zu der \u00dcberzeugung, dass Alb\u00e9niz zu einem Zeitpunkt nach Erscheinen der Erstausgabe die Korrektur und \u00c4nderung der Stichplatten fortf\u00fchrte. Die nach Spanien gebrachten Platten enthielten einen Notentext, der vermutlich in allen Abweichungen auf den Komponisten selbst zur\u00fcckgeht und daher vollst\u00e4ndig autorisiert war. Die Anregung, diese \u00c4nderungen vorzunehmen, stammt vermutlich von den Pianisten der ersten \u00f6ffentlichen Auff\u00fchrungen, die sicher sehr mit dem hochkomplexen Notentext zu k\u00e4mpfen hatten. Auch dazu haben wir einen Hinweis in den Autographen: In <em>Ronde\u00f1a<\/em> \u00e4ndert Alb\u00e9niz drei schwer lesbare Takte mit dem Hinweis, diese Stelle \u201emit der Korrektur von Mademoiselle Selva\u201c zu stechen. Blanche Selva war die Interpretin der franz\u00f6sischen Urauff\u00fchrung. Ich bin au\u00dferdem \u00fcberzeugt, dass Alb\u00e9niz diesen Revisionsprozess nicht mehr abschlie\u00dfen konnte. Denn die oben erw\u00e4hnten Streichungen in <em>Ronde\u00f1a<\/em> im Autograph wurden auf den Stichplatten nicht mehr ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich mache zwar als Konsequenz aus meiner Analyse den spanischen Nachdruck (der \u00fcbrigens bis heute verkauft wird \u2013 jedoch mit \u201everlorengegangenen\u201c Fu\u00dfnoten) zur Hauptquelle meiner Edition. Dennoch w\u00e4re es fatal zu glauben, dass er fehlerfrei sei. Vielmehr \u2013 und hier hatte Jo\u00e3o dos Santos recht \u2013 strotzt er tats\u00e4chlich vor Fehlern, die nur im direkten Vergleich mit dem Autograph bereinigt werden k\u00f6nnen. Wen wundert das bei dieser Flut von Zeichen! Das Ergebnis meiner Bem\u00fchungen k\u00f6nnen Sie in den drei bisher erschienenen Heften (HN <a href=\"http:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/index.html?Titel=Iberia+%C2%B7+Erstes+Heft_647\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">647<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/index.html?Titel=Iberia+%C2%B7+Zweites+Heft_648\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">648<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/index.html?Titel=Iberia+%C2%B7+Drittes+Heft_649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">649<\/a>) begutachten. Dort gehe ich auch im Detail auf viele weitere offene Fragen und Lesarten ein. Und wer gerne eine Reproduktion von Alb\u00e9niz&#8217; Autographen besitzen m\u00f6chte, den erfreut die im Schott Verlag erschienene <a href=\"http:\\\\www.schott-musik.de\/shop\/2\/show,39577.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Faksimile-Ausgabe<\/a> der Iberia.<\/p>\n<p>Finden Sie Fehler in den Iberia-Urtextausgaben? Melden Sie sie uns. Dem Finder eines uns noch nicht bekannten Fehlers spendieren wir eine Urtextausgabe seiner Wahl aus unserem Katalog.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht nur Herausgeber von Notenausgaben leiden unter dem Problem, irgendwann &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2012\/10\/01\/zu-viel-zugriff-isaac-albeniz-revidiert-seinen-iberia-zyklus\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[317,87,88,398,301,3,86],"tags":[84,703,704,85,89,702],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1014"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1014"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1014\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8919,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1014\/revisions\/8919"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1014"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1014"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1014"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}