{"id":1067,"date":"2012-10-15T08:00:38","date_gmt":"2012-10-15T06:00:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.henle.de\/blog\/de\/?p=1067"},"modified":"2015-05-20T11:13:26","modified_gmt":"2015-05-20T09:13:26","slug":"wie-lange-halt-eigentlich-urtext-revisionen-im-henle-verlag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2012\/10\/15\/wie-lange-halt-eigentlich-urtext-revisionen-im-henle-verlag\/","title":{"rendered":"Wie lange h\u00e4lt eigentlich Urtext? Revisionen im Henle-Verlag"},"content":{"rendered":"<p>Wenn Sie unsere Neuerscheinungen aufmerksam studieren, werden Sie immer wieder einmal feststellen, dass sich darunter auch Werke finden, die bereits bei uns erschienen waren und nun in einer neuen Urtext-Ausgabe vorgelegt werden \u2013 mit dem expliziten Hinweis \u201erevidiert\u201c. Aber was hei\u00dft eigentlich Revision und wozu ist sie n\u00f6tig? Schlie\u00dflich sollte man meinen, dass <strong><em>der<\/em><\/strong> Urtext doch bereits in der alten Ausgabe enthalten war und ist \u2013 oder haben Urtext-Ausgaben ein Verfallsdatum?<!--more--><\/p>\n<p>In gewisser Weise schon, denn die wissenschaftliche Grundlage, auf der unsere praktischen Urtext-Ausgaben entstehen, kann sich aus verschiedenen Gr\u00fcnden \u00e4ndern. Ein geradezu klassischer Grund ist das Auftauchen neuer Quellen. Die Autographe vieler Werke von Bach, Beethoven, Mozart oder Brahms sind ja seit langem verschollen oder in unzug\u00e4nglichem Privatbesitz, so dass man bei der Edition nur auf verl\u00e4ssliche Abschriften oder Erstausgaben zur\u00fcckgreifen kann. Taucht aber eine solche bislang verschollene Quelle pl\u00f6tzlich wieder auf, ist dies nat\u00fcrlich immer ein Grund zur \u00dcberpr\u00fcfung der vorhandenen Ausgabe.<\/p>\n<p>So wurde Mozarts beliebtes Doppelwerk <em>Fantasie und Sonate c-moll KV 475\/457<\/em> (<a title=\"HN 345\" href=\"http:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/index.html?Titel=Fantasie+und+Sonate+c-moll+KV+475%2F457_345\" target=\"_blank\">HN 345<\/a>) nach Auftauchen des Autographs gr\u00fcndlich revidiert. Dabei \u00e4nderten sich zwar nur einige wenige T\u00f6ne (z. B. entpuppte sich der erste Akkord in Takt 41 der <em>Fantasie<\/em> noch als schlichtes D-dur anstelle des Septakkordes mit <em>c<\/em><sup>1<\/sup>, der daraus versehentlich in der Erstausgabe wurde und folglich in vielen sp\u00e4teren Ausgaben steht), aber so manche vormals schwierige editorische Entscheidung fand sich nun durch das Autograph best\u00e4tigt. Auch bei Beethovens <em>Gro\u00dfer Fuge f\u00fcr Klavier zu 4 \u00a0H\u00e4nden op. 134<\/em> (<a title=\"HN 954\" href=\"http:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/index.html?Titel=Gro%C3%9Fe+Fuge+op.+134+f%C3%BCr+Klavier+zu+vier+H%C3%A4nden_954\" target=\"_blank\">HN 954<\/a>; vor Revision HN 271) half der Blick ins neu zug\u00e4ngliche Autograph: In der alten Ausgabe hatte sich der Herausgeber am Beginn des <em>Meno mosso<\/em> (Takt 161) in der Primo-Partie bei zwei widerspr\u00fcchlichen, aber gleichwertigen Varianten in der \u00dcberlieferung f\u00fcr die der Streichquartettfassung der <em>Gro\u00dfen Fuge<\/em> (in Opus 130) entsprechende Variante A entschieden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_271_Seite_132.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1073\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_271_Seite_132-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_271_Seite_132-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_271_Seite_132.jpg 700w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nun wurde aber Variante B durch das Autograph best\u00e4tigt:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_954_Seite_13.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1075\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_954_Seite_13-300x161.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"161\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_954_Seite_13-300x161.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_954_Seite_13.jpg 700w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und Beethovens Wille ist an dieser Stelle sogar durch eine verdeutlichende Korrektur der letzten Note besonders klar erkennbar:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/Beethoven-op_134.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1076\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/Beethoven-op_134-300x233.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/Beethoven-op_134-300x233.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/Beethoven-op_134.jpg 700w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Auch unsere Gesamtausgaben von Haydn, Beethoven und Brahms liefern immer wieder Gr\u00fcnde zur Revision. So ist der 2010 in der Neuen Brahms-Ausgabe von Egon Voss und Johannes Behr herausgegebene Band mit den Violoncello- und Klarinettensonaten (<a title=\"HN 6013\" href=\"http:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/index.html?Titel=Sonaten+f%C3%BCr+Klavier+und+Violoncello%2C+Sonaten+f%C3%BCr+Klarinette+und+Klavier_6013\" target=\"_blank\">HN 6013<\/a>) Grund genug, unsere bew\u00e4hrten Urtext-Ausgaben dieser St\u00fccke auf den Pr\u00fcfstand zu stellen. F\u00fcr die gerade in Vorbereitung befindliche Revision der <em>Sonaten f\u00fcr Klavier und Klarinette (Viola) op. 120<\/em> (HN 987\/988; vor Revision <a title=\"HN 274\" href=\"http:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/index.html?Titel=Klarinettensonaten+%28oder+Viola%29+op.+120+Nr.+1+und+Nr.+2_274\" target=\"_blank\">HN 274<\/a>\/<a title=\"HN 231\" href=\"http:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/index.html?Titel=Klarinettensonaten+%28oder+Viola%29+op.+120+Nr.+1+und+Nr.+2_231\" target=\"_blank\">231<\/a>) ist ein bedeutender Quellenzuwachs zu ber\u00fccksichtigen: Erstmals wird das Autograph f\u00fcr eine praktische Edition ausgewertet und so mancher Stichfehler der bislang immer als Hauptquelle herangezogenen Erstausgabe korrigiert.<\/p>\n<p>Mitunter braucht es allerdings gar keine neuen Quellen f\u00fcr eine Revision, sondern nur ein neues Bewusstsein \u2013 soll hei\u00dfen, eine neue wissenschaftliche Einsch\u00e4tzung bestimmter Quellen oder Quellengruppen. So bewertete man Schumanns erste Niederschrift seiner <em>Toccata op. 7 <\/em>von 1830 fr\u00fcher als ein mit Ausarbeitung der endg\u00fcltigen Fassung f\u00fcr den Druck (1834) \u00fcberholtes Werkstadium, w\u00e4hrend die Schumann-Forschung heute solchen zwar nicht ver\u00f6ffentlichten, aber in ihrem Stadium durchaus \u201eabgeschlossenen\u201c fr\u00fcheren Fassungen einen wesentlich h\u00f6heren Status beimisst \u2013 handelt es sich doch oft genug um ein ganz eigenes Werk. Unser Herausgeber Ernst Herttrich kam beim Vergleich der beiden Versionen zur <em>Toccata<\/em> zu dem Ergebnis: \u201eDie \u00dcbereinstimmungen zwischen den beiden Fassungen sind so gering, dass die Druckversion im Grunde eher eine Neukomposition darstellt\u201c \u2013 weshalb wir uns entschlossen, die Schumannsche <em>Toccata<\/em> in unserer neuen Ausgabe auch in beiden Versionen wiederzugeben (<a title=\"HN 202\" href=\"http:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/index.html?Titel=Toccata+C-dur+op.+7%2C+Fassungen+1830+und+1834_201\" target=\"_blank\">HN 201<\/a>). Deren Differenzen zeigen sich \u00fcbrigens gleich in den ersten Takten \u2013 und zwar nicht nur im ganz andern musikalischen Gestus des Anfangs, sondern auch in der dynamischen Bezeichnung, die in der Fr\u00fchfassung bemerkenswerterweise viel detaillierter niedergelegt ist als in der sp\u00e4teren Druckfassung.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_201_Seite1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1080 aligncenter\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_201_Seite1.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"476\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_201_Seite1.jpg 700w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_201_Seite1-300x204.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_201_Seite161.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1084 aligncenter\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_201_Seite161.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"437\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_201_Seite161.jpg 700w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_201_Seite161-300x187.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Chopin-Forschung der letzten Jahre hat aufgedeckt, dass der Komponist sich bei der Drucklegung seiner Werke st\u00e4rker engagiert hat, als fr\u00fcher angenommen. Entsprechend bewertet man heute Varianten der Chopin-Erstdrucke h\u00f6her, wie Norbert M\u00fcllemann in seiner Revision der Chopinschen <em>Balladen <\/em> (<a title=\"HN 862\" href=\"http:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/index.html?Titel=Balladen_862\" target=\"_blank\">HN 862<\/a>; vor Revision HN 295) ausf\u00fchrlich darlegt. F\u00fcr die As-dur-Ballade op. 47 w\u00e4hlte er daher nicht (mehr) das Autograph, sondern die von Chopin durchgesehene 2. Auflage der franz\u00f6sischen Erstausgabe als Hauptquelle. Folglich wandern die fr\u00fcher im Bemerkungsteil nur erw\u00e4hnten Varianten dieses Druckes heute in den Haupttext, w\u00e4hrend die vormals im Haupttext befindlichen Lesarten des Autographs jetzt in einer Fu\u00dfnote wiedergegeben werden, wie man an Takt 176 nachvollziehen kann:<\/p>\n<div id=\"attachment_1087\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_295_Seite_38.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1087\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1087\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_295_Seite_38.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_295_Seite_38.jpg 700w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_295_Seite_38-300x77.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1087\" class=\"wp-caption-text\">vor Revision<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"mceTemp mceIEcenter\"><\/div>\n<div id=\"attachment_1095\" style=\"width: 682px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_862_Seite_34-neu1.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1095\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1095   \" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_862_Seite_34-neu1.jpg\" alt=\"\" width=\"672\" height=\"305\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_862_Seite_34-neu1.jpg 2000w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_862_Seite_34-neu1-300x136.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2012\/10\/HN_862_Seite_34-neu1-1024x464.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 672px) 100vw, 672px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1095\" class=\"wp-caption-text\">nach Revision<\/p><\/div>\n<p>So bietet die revidierte Ausgabe den nach neuestem Forschungsstand als \u201eFassung letzter Hand\u201c einzusch\u00e4tzenden Notentext im Haupttext und zugleich die fr\u00fchere (dem Musiker m\u00f6glicherweise aus \u00e4lteren Aufnahmen oder Ausgaben bekannte) Variante des Autographs in der Fu\u00dfnote \u2013 und nicht nur das: Ganz nebenbei wird in den Fu\u00dfnoten ein ganzes Spektrum der Chopin-\u00dcberlieferung aufgef\u00e4chert, indem zum einen von Chopin autorisierte Varianten, die in den von seinen Sch\u00fclern benutzten Exemplaren \u00fcberliefert sind, dokumentiert, zum anderen durch sp\u00e4tere Ausgaben eingeb\u00fcrgerte Varianten beschrieben werden. So gibt es kein Stutzen (\u201eDas kenne ich doch anders?\u201c) mehr ohne die zugeh\u00f6rige Aufkl\u00e4rung \u2013 und der Musiker wird in den Stand gesetzt, seine Entscheidungen auf Grundlage dieser Informationen zu treffen (oder bisherige Gewohnheiten zu hinterfragen\u2026). Genau diesem Anspruch wollen wir mit unseren Urtext-Ausgaben gerecht werden \u2013 weswegen wir sie immer wieder mal auf den Pr\u00fcfstand stellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn Sie unsere Neuerscheinungen aufmerksam studieren, werden Sie immer wieder &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2012\/10\/15\/wie-lange-halt-eigentlich-urtext-revisionen-im-henle-verlag\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[293,315,304,347,3,303,86,314],"tags":[7,71,4,34,702,67],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1067"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1067"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1067\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1067"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1067"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1067"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}