{"id":11218,"date":"2024-08-12T08:00:47","date_gmt":"2024-08-12T06:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/?p=11218"},"modified":"2024-08-12T09:21:02","modified_gmt":"2024-08-12T07:21:02","slug":"wenn-wir-den-zufall-nicht-haetten-zur-wiederentdeckung-einer-prokofjew-quelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2024\/08\/12\/wenn-wir-den-zufall-nicht-haetten-zur-wiederentdeckung-einer-prokofjew-quelle\/","title":{"rendered":"Wenn wir den Zufall nicht h\u00e4tten \u2026  Zur Wiederentdeckung einer Prokofjew-Quelle"},"content":{"rendered":"<p>Anh\u00e4nger von sogenannten \u201eTrue <a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild1.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-11221\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild1-300x267.png\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"312\" \/><\/a>Crime\u201c-Formaten, also von Berichten \u00fcber wahre Kriminalf\u00e4lle, wissen nur allzu gut, welche gro\u00dfe Rolle der Zufall bei der Aufkl\u00e4rung von Verbrechen spielt. Da werden wochen- oder monatelang Hinweise verfolgt, die ins Nichts f\u00fchren \u2013 dann aber zeigt sich eine Querverbindung, die zur hei\u00dfen Spur wird. Oder bei einer erneuten Zeugenbefragung kommt ein bislang nicht bekanntes oder nicht beachtetes Detail zum Vorschein, das den Tathergang in einem neuen Licht zeigt. Jedenfalls ist h\u00e4ufig vom \u201eKommissar Zufall\u201c die Rede, wenn es um den Durchbruch zur Aufkl\u00e4rung eines Kriminalfalles geht. Zwar ist die Quellenrecherche des Henle-Lektoren-Teams nicht mit den Ermittlungen von Kriminalbeamten zu vergleichen, aber Ber\u00fchrungspunkte ergeben sich insofern, als manchmal detektivisches Gesp\u00fcr zu der entscheidenden Nachfrage ben\u00f6tigt wird. Oder eben \u2013 und davon soll im Folgenden die Rede sein \u2013 Kommissar Zufall zum Einsatz kommt.<!--more--><\/p>\n<p>Sergej Prokofjew komponierte 1920 f\u00fcr die damals eng befreundete S\u00e4ngerin Nina Koshetz f\u00fcnf \u201eLieder ohne Worte\u201c, also Vokalisen, die als <em>F\u00fcnf Melodien f\u00fcr Singstimme und Klavier <\/em>1922 im Druck erschienen und bis heute nur sehr selten aufgef\u00fchrt werden. Anders verh\u00e4lt es sich mit deren Bearbeitung f\u00fcr Violine und Klavier, die Prokofjew 1925 auf Anregung der Geiger Joseph Szigeti, Cecilia Hansen und vor allem Paul Kocha\u0144ski unternahm. In dieser Fassung geh\u00f6ren die <em>F\u00fcnf Melodien<\/em> zu den beliebtesten Kammermusikwerken Prokofjews und haben einen festen Platz im Konzertrepertoire erobert.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Henle-Urtext-Edition der Version f\u00fcr Violine und Klavier waren daher zwei Quellengruppen zu ber\u00fccksichtigen: die Quellen zur Originalfassung Opus 35 einerseits sowie die zur Bearbeitung Opus 35a andererseits. Zwar ist der Fundort des Autographs zu Opus 35 nicht bekannt, aber an einem f\u00fcr die Prokofjew-Forschung wohlbekannten Ort, n\u00e4mlich im Serge Prokofiev Foundation Archive an der Columbia University in New York, werden Fotokopien davon aufbewahrt, die zeigen, dass die eigenh\u00e4ndige Handschrift auch als Stichvorlage f\u00fcr die Erstausgabe diente. Anders sah es lange mit dem Autograph bzw. der Stichvorlage zur Violin-Bearbeitung aus \u2013 alle Recherchen dazu, sowohl vom Herausgeber der neuen Edition, Fabian Czolbe, als auch von mir als dem zust\u00e4ndigen Lektor, verliefen zun\u00e4chst im Sande.<\/p>\n<p>Eine Anfrage an die British Library in London mit Bezug auf das dort angeschlossene Archiv des Verlags Boosey &amp; Hawkes brachte dann den Durchbruch \u2013 und hier kommt der Zufall ins Spiel. Chris Scobie, der leitende Bibliothekar f\u00fcr Musikhandschriften und Musiksammlungen, erinnerte sich, als er h\u00f6rte, dass wir eine Neuausgabe zu Prokofjews <em>F\u00fcnf Melodien<\/em> planen, an ein Exemplar der Erstausgabe von Opus 35 mit autographen Eintragungen im Besitz der British Library. Wie sich bald herausstellte, handelte es sich um die lang gesuchte Quelle. Keine Frage: Ohne diese Anfrage und den gezielten Hinweis von Chris Scobie h\u00e4tten wir nie Kenntnis vom Fundort dieser Quelle erhalten. Warum aber blieb dieser ja doch prominente Fundort in der Prokofjew-Literatur unbekannt (siehe <a href=\"https:\/\/global.oup.com\/us\/companion.websites\/9780190670771\/note\/17\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Opus 35a<\/a>)? Die Antwort hat mit der hybriden Eigenart der Quelle \u2013 Druck und Handschrift zugleich \u2013 zu tun. Die Basis bildet ja die gedruckte Originalfassung von 1922, und so wurde das Dokument laut Auskunft von Chris Scobie bis 2017 in der British Library unter die Drucke mit typischer Signatur (K.11.e.23) einsortiert. Erst danach wurde die Quelle \u2013 sozusagen in W\u00fcrdigung der handschriftlichen Eintragungen, die ja keine privaten Anmerkungen, sondern kompositorische Notate f\u00fcr die Einrichtung zu einer Bearbeitung sind \u2013 den Musikhandschriften (mit neuer Signatur MS Mus. 1822) zugeordnet. Bis heute ist diese mutma\u00dfliche Stichvorlage f\u00fcr Opus 35a leicht zu \u00fcbersehen, denn sie erscheint bei der Suche im Katalog der British Library auf den ersten Blick als \u201enormale\u201c Erstausgabe der Originalfassung Opus 35:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild2.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-11225\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild2-300x36.png\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"54\" \/><\/a>Erst beim Anklicken des Titels erf\u00e4hrt man den Bezug zur Bearbeitung Opus 35a und die Quellenart als Handschrift:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild3.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-11228\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild3-300x58.png\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"77\" \/><\/a>Dass Prokofjew f\u00fcr die Bearbeitung nicht den gesamten Notentext neu niederschrieb, liegt auf der Hand: Der Klavierpart ist \u2013 von einer viertaktigen K\u00fcrzung in Nr. 3 abgesehen \u2013 nur unwesentlich ge\u00e4ndert, und auch der Vokalpart bleibt bei seiner Verwandlung zur Geigenstimme in der Substanz unver\u00e4ndert. Insofern bot es sich an, ein Exemplar der Originalausgabe als Vorlage f\u00fcr alle \u00c4nderungen zu nehmen. Bei den Eintragungen lassen sich deutlich zwei verschiedene H\u00e4nde unterscheiden, eine feine, gut lesbare Niederschrift, die, wie Vergleiche mit anderen Handschriften zeigen, Prokofjew selbst zuzuschreiben ist, und eine eher ungelenke, grobe, die mutma\u00dflich vom Geiger Kocha\u0144ski stammt. Von Prokofjew stammen alle Eintragungen in Tinte (Klavier) und ein Teil der \u00c4nderungen in Bleistift (Klavier, aber auch Violine), der andere Teil wohl von Kocha\u0144ski (ausschlie\u00dflich Violine). Allerdings ist nicht immer zweifelsfrei zu entscheiden, von wem die eine oder andere Bezeichnung herr\u00fchrt.<\/p>\n<div id=\"attachment_11230\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild4.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11230\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11230\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild4-300x110.png\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"183\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild4-300x110.png 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild4.png 605w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11230\" class=\"wp-caption-text\">Stichvorlage Opus 35a, Nr. 3, Takte 25\u201327, Einklebung f\u00fcr \u00c4nderungen im Klavier sowie vermutlich auch Noten\u00e4nderungen f\u00fcr Violine autograph, Ottava sowie mutma\u00dflich auch B\u00f6gen f\u00fcr Violine von fremder Hand (Kocha\u0144ski?).<\/p><\/div>\n<p>Da verb\u00fcrgt ist, dass Kocha\u0144ski weite Teile der Bearbeitung des Vokalparts f\u00fcr die Violine \u00fcbernahm, k\u00f6nnte es durchaus sein, dass Prokofjew bei seinen Eintragungen auf Entw\u00fcrfe Kocha\u0144skis zur\u00fcckgriff, worauf dieser dann im Gegenzug nochmals weitere \u00c4nderungen (u.a. Ottava-Bezeichnungen, Oktavierungen, Doppelgriffe u.\u00e4.) notierte.<\/p>\n<div id=\"attachment_11232\" style=\"width: 251px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild5.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11232\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11232 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild5-241x300.png\" alt=\"\" width=\"241\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild5-241x300.png 241w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild5.png 259w\" sizes=\"(max-width: 241px) 100vw, 241px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11232\" class=\"wp-caption-text\">Paul Kocha\u0144ski (1887\u20131934)<\/p><\/div>\n<p>Aber kann man \u00fcberhaupt von einer Stichvorlage sprechen? Die Funktion der handschriftlichen Eintragungen als Einrichtung f\u00fcr eine Ver\u00f6ffentlichung ist unzweifelhaft, aber es fehlen der Quelle die sonst \u00fcblichen Verlags- und Sticheintragungen wie Plattennummer oder Zeilen- und Seitenumbr\u00fcche. Zumindest f\u00fcr letztgenannten Punkt waren Eintragungen f\u00fcr die Einteilung der Seiten allerdings insofern nicht n\u00f6tig, als das Layout von Opus 35 in der Bearbeitung f\u00fcr 14 der 16 Seiten \u00fcbernommen werden konnte (lediglich die erw\u00e4hnte K\u00fcrzung in Nr. 3 f\u00fchrte auf den Seiten 10 und 11 zu abweichenden Umbr\u00fcchen). Ausschlie\u00dfen kann man nicht, dass Prokofjew nochmals die Quelle f\u00fcr eine Stichvorlage abschrieben lie\u00df, zumal der Vergleich mit der Erstausgabe von Opus 35a noch zahlreiche \u00c4nderungen zeigt, aber dieser Aufwand erscheint doch ziemlich unwahrscheinlich. Plausibler erscheint, dass die Londoner Quelle tats\u00e4chlich als Stichvorlage diente und die erw\u00e4hnten \u00c4nderungen in den verschollenen Druckfahnen vorgenommen wurden. Diese \u00c4nderungen \u2013 h\u00e4ufig Verfeinerungen f\u00fcr Bogensetzung und Artikulation \u2013 mindern zwar den Wert der Quelle, aber es verbleiben noch gen\u00fcgend zweifelhafte Stellen, die mit Hilfe dieser Quelle als Zwischenglied zwischen der Erstausgabe der Originalfassung und der neu gesetzten Erstausgabe der Bearbeitung gekl\u00e4rt werden k\u00f6nnen. Dazu ein Beispiel:<\/p>\n<p>In der Originalfassung folgt im Vokalpart in Nr. 4 in Takt 11 (und im Paralleltakt 21) auf die Halbe Note <em>gis<\/em>1 die Viertelnote <em>his<\/em>:<\/p>\n<div id=\"attachment_11235\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild6_new.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11235\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11235\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild6_new-300x42.png\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"62\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild6_new-300x42.png 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild6_new.png 549w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11235\" class=\"wp-caption-text\">Erstausgabe Opus 35, Vokalstimme, Nr. 4, Takte 10\u201312<\/p><\/div>\n<p>In der Erstausgabe der Bearbeitung f\u00fcr Violine Opus 35a haben wir dagegen in Takt 11 die Folge <em>gis<\/em>2 \u2013 <em>gis<\/em>1:<\/p>\n<div id=\"attachment_11236\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild7new.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11236\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11236\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild7new-300x45.png\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"68\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild7new-300x45.png 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild7new.png 553w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11236\" class=\"wp-caption-text\">Erstausgabe Opus 35a, Violinstimme, Nr. 4, Takte 10\u201312<\/p><\/div>\n<p>Die Viertelnote <em>his<\/em> als Leitton zum nachfolgenden <em>cis<\/em>1 erscheint so plausibel, dass man das <em>gis<\/em>1 in Takt 11 f\u00fcr einen Druckfehler halten k\u00f6nnte, zumal in der Parallelstelle die Leitt\u00f6nigkeit gewahrt blieb (lediglich um eine Oktave h\u00f6her versetzt als Folge <em>his<\/em>1-<em>cis<\/em>2). Die entsprechende Stelle in der Londoner Quelle zeigt aber, dass <em>his<\/em> bewusst zu <em>gis<\/em>1 ge\u00e4ndert wurde und daher die Erstausgabe korrekt ist:<\/p>\n<div id=\"attachment_11237\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild8new.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11237\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11237\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild8new-300x59.png\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"88\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild8new-300x59.png 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild8new.png 605w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11237\" class=\"wp-caption-text\">Stichvorlage Opus 35a, Violinstimme, Nr. 4, Takte 10\u201311<\/p><\/div>\n<p>Die Besitzer der Quelle lassen sich leider nur l\u00fcckenhaft verfolgen. M\u00f6glicherweise verschenkte Prokofjew sie, nachdem die Bearbeitung im Druck erschienen war, vielleicht sogar an Kocha\u0144ski selbst. Sp\u00e4testens 1990 wurde sie, wie die Nachforschungen von Chris Scobie ergaben, bei Sotheby\u2019s angeboten, und zwar mit ausdr\u00fccklichem Hinweis auf die Rarit\u00e4t des Dokuments:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild9.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-11238\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild9-300x102.png\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"163\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild9-300x102.png 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/08\/Bild9.png 562w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a>Die British Library erwarb sie f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter aus dem Katalog von Lisa Cox Music Ltd. \u2013 wer sie davor in Besitz hatte, l\u00e4sst sich nicht mehr ermitteln. Beruhigend jedoch, dass sie jetzt \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich ist und dass der Zufall daf\u00fcr gesorgt hat, dass die neue Urtext-Edition (<a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/Fuenf-Melodien-op.-35a\/HN-1539\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HN 1539<\/a>) in K\u00fcrze auf der Basis aller verf\u00fcgbaren Quellen erscheinen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anh\u00e4nger von sogenannten \u201eTrue Crime\u201c-Formaten, also von Berichten \u00fcber wahre &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2024\/08\/12\/wenn-wir-den-zufall-nicht-haetten-zur-wiederentdeckung-einer-prokofjew-quelle\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[339,3,407,425],"tags":[618,109],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11218"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11218"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11218\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11241,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11218\/revisions\/11241"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11218"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11218"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11218"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}