{"id":11402,"date":"2024-12-09T08:00:17","date_gmt":"2024-12-09T07:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/?p=11402"},"modified":"2024-12-06T15:03:24","modified_gmt":"2024-12-06T14:03:24","slug":"zum-einstieg-eine-wundervolle-kleine-teufelei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2024\/12\/09\/zum-einstieg-eine-wundervolle-kleine-teufelei\/","title":{"rendered":"Zum Einstieg eine wundervolle kleine Teufelei"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_11427\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Ravel1895.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11427\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11427 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Ravel1895-300x226.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Ravel1895-300x226.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Ravel1895-768x578.jpg 768w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Ravel1895.jpg 857w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11427\" class=\"wp-caption-text\">Links Maurice Ravel am Pariser Conservatoire 1895<\/p><\/div>\n<p>Kommt man neu in ein Unternehmen, ist es sehr angenehm, wenn einem die Kolleginnen und Kollegen liebevoll das Terrain bereiten. Die Idee, mir bei meinem Einstieg in den G. Henle Verlag als erste Edition die \u00fcberschaubare <em>S\u00e9r\u00e9nade grotesque<\/em> von Maurice Ravel (1875\u20131937) auf den Tisch zu legen, zeugte somit von gro\u00dfer Zuwendung \u2013 und diente allenfalls sekund\u00e4r dazu, mir ein bisschen auf die Finger zu schauen, wie ich mit diesem St\u00fcck in relativer kurzer Zeit s\u00e4mtliche Arbeitsschritte, die zu einer Urtextedition geh\u00f6ren, durchlaufe. Was niemand ahnte: Das St\u00fcck erwies sich bald als kleine Teufelei, deren Bew\u00e4ltigung den kompletten editorischen Werkzeugkasten erfordert. Obwohl sich der Quellenvergleich weitgehend auf das Autograph und die postume Erstausgabe beschr\u00e4nken kann, quillt er \u00fcber vor Unterschieden der beiden Notentexte, die es in den Griff zu bekommen gilt.<!--more--><\/p>\n<div id=\"attachment_11429\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11429\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11429\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild1.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"190\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11429\" class=\"wp-caption-text\">Maurice Ravel: S\u00e9r\u00e9nade grotesque, Ausschnitt aus dem Quellenvergleich zwischen Autograph und postumer Erstausgabe (Editions Salabert 1975)<\/p><\/div>\n<p>Die <em>S\u00e9r\u00e9nade grotesque<\/em> gilt als Ravels fr\u00fcheste erhaltene Klavierkomposition. Geschrieben hat er sie um 1893 als Student am Pariser Konservatorium, und nicht von ungef\u00e4hr kommt, dass sein Lehrer \u00c9mile Pessard einst ein wenig \u00fcberfordert war, als Ravel das St\u00fcck in den Unterricht mitbrachte. Erst wollte der Lehrer die <em>S\u00e9r\u00e9nade<\/em> selbst durchspielen, doch nach wenigen Augenblicken \u00fcberlie\u00df er den Klavierhocker Ravel und meinte anschlie\u00dfend, der Herr Student habe da aber einige Absonderlichkeiten zu Papier gebracht \u2013 wer wei\u00df, wom\u00f6glich erlebe man in diesem St\u00fcck einen neuen Stil. (\u00dcberliefert ist diese Situation von Ravels Studienfreund Gustave Mouchet.) Tats\u00e4chlich \u2013 hier sei die Urauff\u00fchrungskritik in der New York Times aus dem Jahr 1975 herbeizitiert \u2013 ist in diesem St\u00fcck bereits etliches davon zu erleben, was Ravels Musik sp\u00e4ter auszeichnen sollte. Beispielsweise kann man die <em>S\u00e9r\u00e9nade<\/em> wie <em>Alborada del gracioso<\/em> aus <em>Miroirs<\/em> in einem gitarristischen Zusammenhang betrachten. Gleich zu Beginn steht die Vortragsanweisung \u201epizzicatissimo\u201c \u2013 die bringt schon eine ganze Menge zum Ausdruck: Als technische Spielanweisung erg\u00e4be sie nur auf einem Zupfinstrument Sinn. F\u00fcr das Klavier beschreibt sie eine interpretatorische Haltung und passt damit ganz vorz\u00fcglich zu den von Sekundreibungen durchzogenen, hart staccatiert und zugleich arpeggiert anzuschlagenden Akkorden, die den Anfang pr\u00e4gen.<\/p>\n<div id=\"attachment_11406\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild2neu-scaled.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11406\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11406\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild2neu-300x113.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"170\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild2neu-300x113.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild2neu-1024x387.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild2neu-768x290.jpg 768w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild2neu-1536x580.jpg 1536w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild2neu-2048x773.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11406\" class=\"wp-caption-text\">Beginn mit markanten Vortragsanweisungen und pr\u00e4gnanten \u201eGitarrenakkorden\u201c (Henle-Urtext)<\/p><\/div>\n<p>In der Summe der Merkmale stellt sich der Eindruck einer mit Rasgueado-Anschlag (\u201estrumming\u201c ist das gel\u00e4ufige englische Wort) gespielten Flamenco-Gitarre ein. Und wirklich d\u00fcrfte die <em>S\u00e9r\u00e9nade<\/em> im Zusammenwirken ihrer musikalischen Teile die Adaption eines abendlichen Gitarrenst\u00e4ndchens sein. Keine biedere Adaption, sondern eine hintersinnige: Nicht Pizzikato soll man spielen, sondern \u201epizzicatissimo\u201c, nicht nur markant, sondern \u201etr\u00e8s rude\u201c (sehr grob), sp\u00e4ter \u201etr\u00e8s sec\u201c (sehr trocken), bald darauf \u201etr\u00e8s sentimental\u201c (das bedarf keiner \u00dcbersetzung). Ohne \u201esehr\u201c und maximale Steigerung tut es Ravel nicht, und gerade das macht das St\u00fcck so vergn\u00fcglich. Weshalb sollte sich ein 18-J\u00e4hriger auch in Contenance \u00fcben. Ravel hat sich hier stark kontrastierende Ausdrucksmomente ausgedacht und zelebriert sie mit Freude an der ironischen \u00dcberzeichnung. Zwar steht auf dem Manuskript als Titel nur \u201eSerenade\u201c, aber der Zusatz \u201egrotesque\u201c ist keine charakterisierende Erfindung der Nachwelt, sondern von Ravel selbst \u00fcberliefert. Auch sein Vorbild bei diesem St\u00fcck hat er selbst benannt: den franz\u00f6sischen Komponisten Emmanuel Chabrier, dem er pers\u00f6nlich begegnet war (konkret d\u00fcrfte ihn dessen <em>Bour\u00e9e fantasque<\/em> inspiriert haben \u2013 ebenfalls im Henle-Urtext verf\u00fcgbar, <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/Bourree-fantasque\/HN-1162\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HN 1162<\/a>).<\/p>\n<p>Unsere Urtext-Ausgabe der <em>S\u00e9r\u00e9nade grotesque<\/em> (<a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/Serenade-grotesque\/HN-1590\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HN 1590<\/a>) erscheint passend zum beginnenden Ravel-Jahr, und ganz wundervoll finde ich, dass dieses extravagante St\u00fcck im eigens f\u00fcr uns erstellten Fingersatz des Pianisten C\u00e9dric Tiberghien eine Entsprechung gefunden hat: Die unterste Note des Schlussakkords zum Beispiel m\u00f6chte Tiberghien mit drei Fingern anschlagen, alle drei auf einer einzigen Klaviertaste eng vereint. Wer auf Bewegungs\u00f6konomie beim Instrumentalspiel achtet, mag das widersinnig finden. Bei genauerer Betrachtung aber ist dieser Fingersatz ein Kunstwerk f\u00fcr sich, das den Charakter der Musik feinsinnig aufgreift. Zu diesem Schlussakkord gleich noch mehr.<\/p>\n<div id=\"attachment_11431\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild3w.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11431\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11431 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild3w-300x185.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"185\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild3w-300x185.png 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild3w-1024x632.png 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild3w-768x474.png 768w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild3w-1536x948.png 1536w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild3w-2048x1264.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11431\" class=\"wp-caption-text\">Schlussakkord mit dem extravaganten Fingersatz von C\u00e9dric Tiberghien<\/p><\/div>\n<p>Denn zu erl\u00e4utern ist ja noch, weshalb die <em>S\u00e9r\u00e9nade grotesque<\/em> auch editorisch die genannte kleine Teufelei ist: Der Grund ist in der \u00dcberlieferung zu sehen. Ravel schrieb dieses St\u00fcck nicht f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung (deshalb auch die sp\u00e4te Urauff\u00fchrung 38 Jahre nach Ravels Tod). Das Autograph ist die einzige \u201eechte\u201c Quelle \u2013 und voller Unzul\u00e4nglichkeiten. Der Anfang liest sich noch recht befriedigend: Mit vielen Artikulations- und Dynamikangaben ist der Notentext detailliert bezeichnet (wobei schon manch Uneinheitliches auff\u00e4llt). Doch je weiter das St\u00fcck voranschreitet, desto weniger hat Ravel \u00fcber die blo\u00dfen Noten hinaus aufs Papier geschrieben, und selbst der Basis-Notentext weist irgendwann pl\u00f6tzlich eine ganztaktige L\u00fccke in der linken Hand auf. Soll hier nichts gespielt werden? Soll keinerlei Lautst\u00e4rkenunterschied oder sonstige Abstufung des Tastenanschlags mehr gemacht werden? Das w\u00e4re unsinnig. Dass Ravel diese musikalischen Parameter mehr und mehr unter den Tisch fallen lie\u00df, hat den Grund, dass das St\u00fcck aus wiederkehrenden Formteilen aufgebaut ist \u2013 und Ravel sparte sich einfach die M\u00fche, jedes Mal dieselbe F\u00fclle an Zeichen zu schreiben.<\/p>\n<p>In einer Edition aber m\u00fcssen diese L\u00fccken nat\u00fcrlich durch Analogieschl\u00fcsse und durch ein behutsames Aufr\u00e4umen all der kleinen Unachtsamkeiten geschlossen werden. Die postume Erstausgabe des Ravel-Kenners Arbie Orenstein (der die <em>S\u00e9r\u00e9nade<\/em> wiederentdeckte und urauff\u00fchrte) von 1975 leistet diesbez\u00fcglich viel, ist an manchen Stellen aber \u00fcbers Ziel hinausgeschossen. Unsere Urtextausgabe bleibt, wo m\u00f6glich, n\u00e4her am Autograph. Sie erh\u00e4lt auff\u00e4llige Notationseigenheiten Ravels wie die mit sogenannten Kirschnoten wiedergegebenen gleichzeitig erklingenden Noten <em>fes<\/em><sup>1<\/sup> und <em>fis<\/em><sup>1<\/sup> innerhalb eines Akkords (in der Erstausgabe ist diese Stelle enharmonisch gegl\u00e4ttet).<\/p>\n<div id=\"attachment_11408\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild4-scaled.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11408\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11408\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild4-300x74.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"111\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild4-300x74.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild4-1024x252.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild4-768x189.jpg 768w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild4-1536x378.jpg 1536w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild4-2048x504.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11408\" class=\"wp-caption-text\">Wohlschmeckende Kirschnoten im Henle-Urtext<\/p><\/div>\n<p>Die wohl wichtigste Neuerung gegen\u00fcber dem bislang verf\u00fcgbaren Notentext aber ist der Schlussakkord. Hier bereinigt unsere Ausgabe eine wirkliche klangliche Verf\u00e4lschung und zeigt das Ende des St\u00fcckes so, wie Ravel es im Autograph tats\u00e4chlich komponierte: Der Schlussakkord hat bei Ravel kein Bassfundament. Das untere System ist leer. Und an dieser Stelle ist das auch keine Unterlassung, denn die von der tiefen Bassquinte im vorletzten Takt ausgehenden Legatob\u00f6gen l\u00e4sst Ravel beide in gro\u00dfem Schwung ins obere System m\u00fcnden. Der Schlussakkord selbst ist ausschlie\u00dflich in der zweiten und dritten Oktave in hoher Lage angesiedelt, und damit er klanglich auch tats\u00e4chlich f\u00fcr sich alleine steht, hat Ravel sogar das Pedal rechtzeitig aufgehoben. Klingt demgegen\u00fcber der vollgriffige Schlussakkord mit \u00fcbergebundener Bassquinte aus Orensteins Erstausgabe nicht pianistisch eindrucksvoller?<\/p>\n<div id=\"attachment_11421\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild5neu1.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11421\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11421\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild5neu1-300x174.png\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"290\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild5neu1-300x174.png 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild5neu1-1024x593.png 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild5neu1-768x445.png 768w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild5neu1-1536x890.png 1536w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2024\/12\/Bild5neu1-2048x1186.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11421\" class=\"wp-caption-text\">Oben: letzte Akkolade mit dem erstmals gem\u00e4\u00df Autograph editierten Schlussakkord <br \/>(Henle-Urtext 2024)<br \/>Unten: letzte Akkolade mit Schlussakkord in der Variante der postumen Erstausgabe<br \/>(Editions Salabert 1975)<\/p><\/div>\n<p>Vielleicht. Aber die <em>S\u00e9r\u00e9nade<\/em> ist eben kein vom Klavier aus gedachtes St\u00fcck, sondern ein pianistisches Gitarrenst\u00e4ndchen, und als solches endet es im Henle-Urtext mit Ravels originalem, lichtem Flageolett-Akkord \u2013 sogar mit drei Fingern auf der untersten Note.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommt man neu in ein Unternehmen, ist es sehr angenehm, &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2024\/12\/09\/zum-einstieg-eine-wundervolle-kleine-teufelei\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[87,88,56,301,20,3,33,308],"tags":[703,697,690,692,894,37],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11402"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11402"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11402\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11445,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11402\/revisions\/11445"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11402"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11402"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11402"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}