{"id":11846,"date":"2025-11-10T08:00:40","date_gmt":"2025-11-10T07:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/?p=11846"},"modified":"2025-11-11T11:06:11","modified_gmt":"2025-11-11T10:06:11","slug":"arcis-meets-alexander-glasunows-saxophonquartett-endlich-in-einer-verlaesslichen-urtextausgabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2025\/11\/10\/arcis-meets-alexander-glasunows-saxophonquartett-endlich-in-einer-verlaesslichen-urtextausgabe\/","title":{"rendered":"Arcis meets Alexander \u2013 Glasunows Saxophonquartett endlich in einer verl\u00e4sslichen Urtextausgabe"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_11850\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/ArcisSaxophonQuartett_Credit_arcisvisuals.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11850\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11850\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/ArcisSaxophonQuartett_Credit_arcisvisuals.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"216\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/ArcisSaxophonQuartett_Credit_arcisvisuals.jpg 970w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/ArcisSaxophonQuartett_Credit_arcisvisuals-300x216.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/ArcisSaxophonQuartett_Credit_arcisvisuals-768x553.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11850\" class=\"wp-caption-text\">Arcis Saxophon Quartett (\u00a9 arcisvisuals)<\/p><\/div>\n<p>Vor einiger Zeit \u00fcberraschte uns ein junges M\u00fcnchner Ensemble mit einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Anfrage: das <a href=\"https:\/\/www.arcissaxophonquartett.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arcis\u00a0 \u00a0 \u00a0 <span class=\"no-break\">Saxophon<\/span> Quartett<\/a>, vielfach preisgekr\u00f6nt und auf internationalen B\u00fchnen zuhause, schlug uns ein gemeinsames Editionsprojekt eines Repertoirest\u00fccks vor, das alle Saxophonisten weltweit seit Jahrzehnten notgedrungen aus einer einzigen fehlerhaften alten Ausgabe spielen m\u00fcssen. Ein Fall f\u00fcr Henle!\ud83d\udd75\ufe0f\u200d\u2642\ufe0f<\/p>\n<p>Nach intensiven Archivrecherchen und Quellenvergleichen ist nun dieses Jahr das Ergebnis dieser aufwendigen Editionsarbeit bei uns erschienen: die erste Urtext-Ausgabe des 1932 von Alexander Glasunow komponierten Saxophonquartetts B-dur op. 109 (<a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/Saxophonquartett-B-dur-op.-109\/HN-1046\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HN\u00a01046<\/a>), gewisserma\u00dfen das Gr\u00fcndungsdokument dieses Genres und bis heute eine der wichtigsten Kompositionen f\u00fcr klassisches Saxophon \u00fcberhaupt.<!--more--><\/p>\n<p>So ungew\u00f6hnlich das Instrument Saxophon im Kontext des \u00fcblichen Henle-Repertoires scheinen mag: mit Erwin Schulhoffs <em>Hot-Sonate<\/em> (<a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/Hot-Sonate-fuer-Altsaxophon-und-Klavier\/HN-1369\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HN 1369<\/a>) sowie Claude Debussys <em>Rhapsodie<\/em> (<a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/Rhapsodie-fuer-Altsaxophon-und-Orchester\/HN-989\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HN 989<\/a>) haben wir bereits seit l\u00e4ngerem zwei bedeutende Kompositionen f\u00fcr Altsaxophon in unserem Katalog. Ein veritables Saxophonquartett (d. h. besetzt mit Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon) war zwar auch f\u00fcr uns ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Projekt, aber kein Problem angesichts der gro\u00dfen Expertise unserer Herausgeber vom Arcis Saxophon Quartett.<\/p>\n<p>Dank der ausgezeichneten Kontakte der vier Musiker in die weitverzweigte Saxophon-Szene konnten wir gemeinsam eine Vielzahl von Quellen zu Glasunows Komposition weltweit lokalisieren und studieren, was unbedingt notwendig war, um die Unzul\u00e4nglichkeiten der bisher einzigen verf\u00fcgbaren Ausgabe zu beseitigen: dem Erstdruck von 1959, der also erst nach Glasunows Tod und ohne seine Kontrolle entstand.<\/p>\n<p>Nach intensiver gemeinsamer Recherche fanden sich beispielsweise in einem Glasunow-Nachlass im Staatlichen Museum f\u00fcr Theater und Musik in Sankt Petersburg zahlreiche handschriftliche Dokumente, etwa die pers\u00f6nlichen Skizzenhefte Glasunows, die eine vollst\u00e4ndige erste Niederschrift des Werks in Particellform (\u00e4hnlich einem Klavierauszug) enthalten \u2013 eine \u00e4u\u00dferst wichtige, da die einzige erhaltene autographe Quelle. Denn das endg\u00fcltige Partiturautograph konnten wir auch trotz intensiver Suche in zahlreichen Archiven und Nachl\u00e4ssen leider nicht auffinden; einzige Spur davon bislang ist die fotokopierte Titelseite im Glasunow-Archiv M\u00fcnchen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Glasunow-Titelblatt.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-11856\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Glasunow-Titelblatt.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Glasunow-Titelblatt.jpg 413w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Glasunow-Titelblatt-244x300.jpg 244w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein sehr interessantes Detail dieser Seite: Glasunow selbst vergab f\u00fcr sein Saxophonquartett die Opuszahl 109; sie ist also authentisch, auch wenn die Erstausgabe erst 23\u00a0Jahre nach Glasunows Tod erschien. (Im Unterschied zum zwei Jahre sp\u00e4ter komponierten Saxophonkonzert Glasunows, das postum f\u00e4lschlicherweise ebenfalls die Opuszahl 109 erhielt, da der Verlag nichts von dem noch unver\u00f6ffentlichten Quartett wusste\u2026)<\/p>\n<p>Eine andere handschriftliche Partitur in Sankt Petersburg, die bislang von manchen Forschern als das Autograph angesehen wurde, konnten wir hingegen als blo\u00dfe Abschrift von Glasunows Witwe Olga identifizieren; dennoch stellt dieses Manuskript eine wichtige weitere Quelle dar.<\/p>\n<p>\u00dcber pers\u00f6nliche Kontakte konnte Claus Hierluksch, \u201aPrimarius\u2018 des Arcis Saxophon Quartetts, Fotos einer weiteren \u00e4u\u00dferst interessanten Handschrift erlangen: eine Partiturabschrift von der Hand des legend\u00e4ren Saxophonisten Sigurd Rasch\u00e8r, der Glasunow 1933 besuchte und sich direkt vom Autograph eine Abschrift anfertigen durfte (es war die Zeit vor Fotokopierern und Handyfotos&#8230;).<\/p>\n<p>Diese beiden Partituren stellen somit gewisserma\u00dfen Momentaufnahmen des verschollenen Autographs zu verschiedenen Zeitpunkten dar: Rasch\u00e8rs Abschrift dokumentiert noch ein fr\u00fcheres Stadium, das sich in spannenden Details von der heute bekannten Fassung unterscheidet. So lauten die Schlusstakte des Scherzos im 2. Satz in der Abschrift Olga Glasunowas und der Erstausgabe wie folgt:<\/p>\n<div id=\"attachment_11858\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-1a.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11858\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11858\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-1a.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"313\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-1a.jpg 774w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-1a-287x300.jpg 287w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-1a-768x802.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11858\" class=\"wp-caption-text\">Saxophonquartett op. 109, 2. Satz, T. 433\u2013435,<br \/>Endfassung<\/p><\/div>\n<p>Die Abschrift Rasch\u00e8rs zeigt, dass Glasunow das Scherzo urspr\u00fcnglich aber mit einem witzigen Terz- bzw. Quart-Triller beschlie\u00dfen wollte:<\/p>\n<div id=\"attachment_11860\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-1b.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11860\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11860\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-1b.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"303\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-1b.jpg 868w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-1b-297x300.jpg 297w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-1b-768x777.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11860\" class=\"wp-caption-text\">Saxophonquartett op. 109, 2. Satz, T. 433\u2013435,<br \/>Urfassung<\/p><\/div>\n<p>F\u00fcr Claus Hierluksch ist ganz offensichtlich, dass diese \u00c4nderung auf die Auftraggeber zur\u00fcckgeht, die das Werk 1933 auch urauff\u00fchrten: das <em>Quatuor de Saxophones de la Garde R\u00e9publicaine<\/em>. Dieses legend\u00e4re Saxophonquartett bevorzugte einen eleganten, klassischen Spielstil ohne \u201emodernistische\u201c Effekte, auch Vibrato setzten sie nur sehr sparsam und gezielt ein. Den urspr\u00fcnglichen Trillerschluss m\u00fcssen sie sicherlich als zu \u201eordin\u00e4r\u201c empfunden haben.<\/p>\n<div id=\"attachment_11861\" style=\"width: 360px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Quatuor-Mule.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11861\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11861\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Quatuor-Mule.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Quatuor-Mule.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Quatuor-Mule-300x196.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Quatuor-Mule-768x503.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11861\" class=\"wp-caption-text\">Der franz\u00f6sische Saxophonist Marcel Mule (links au\u00dfen)<br \/>mit dem von ihm 1928 gegr\u00fcndeten<br \/><em>Quatuor de Saxophones de la Garde R\u00e9publicaine<\/em><\/p><\/div>\n<p>Neben den musikalischen Quellen konnten erstmals auch zahlreiche Briefe des Ensembles an Glasunow aus den Jahren 1932\u00ad\u201334 ausgewertet werden, die genauere Einblicke in die Werkentstehung erlauben. So berichtet Georges Chauvet, der Baritonsaxophonist und Organisator des Ensembles, in seinem Brief an Glasunow vom 16. Dezember 1932, von der allerersten Leseprobe des neuen Werks:<\/p>\n<blockquote><p>Mon cher Ma\u00eetre,<\/p>\n<p>nous avons eu le plaisir de faire une premi\u00e8re lecture de votre quatuor et nous l\u2019avons trouv\u00e9 fort joli. Nous d\u00e9sirons le revoir encore une autre fois avant de vous en donner une audition, car il n\u2019est par facile, et nous pr\u00e9f\u00e9rons vous faire attendre encore quelques jours afin que cette audition ne vous cause pas de d\u00e9ception pour l\u2019ex\u00e9cution.<\/p>\n<p><em>Lieber Maestro,<\/em><\/p>\n<p><em>wir hatten das Vergn\u00fcgen eines ersten Durchspiels Ihres Quartetts, und wir fanden es ausgesprochen h\u00fcbsch. Wir w\u00fcrden es gern ein weiteres Mal proben, bevor wir es Ihnen vorspielen, denn es ist nicht leicht, und wir w\u00fcrden Sie lieber gern noch einige Tage um Geduld bitten, damit dieses Vorspiel Ihnen in unserer Darbietung keine Entt\u00e4uschung bereitet.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Dieses erste Vorspiel fand wohl am 18. Dezember 1932 in der Pariser Salle Gaveau statt, denn im n\u00e4chsten Brief Chauvets vom 30. Dezember ist bereits davon die Rede, und er bittet Glasunow um eine ehrliche Kritik des Geh\u00f6rten:<\/p>\n<blockquote><p>Vous nous feriez bien plaisir en nous donnant votre sentiment sur ce que vous avez entendu, en ajoutant une critique sur les points que vous jugerez, compte tenu \u00e9videmment du travail qui reste \u00e0 r\u00e9aliser. Ce quatuor nous pla\u00eet infiniment, et il sera la plus belle \u0153uvre de notre r\u00e9pertoire.<\/p>\n<p><em>Sie w\u00fcrden uns einen gro\u00dfen Gefallen tun, wenn Sie uns Ihre ehrliche Meinung \u00fcber das Vorspiel mitteilten, zusammen mit einer Kritik der Ihnen wichtigen Punkte, nat\u00fcrlich unter Ber\u00fccksichtigung der noch n\u00f6tigen Probenarbeit. Dieses Quartett gef\u00e4llt uns ungemein, und es wird das sch\u00f6nste Werk unseres Repertoires werden.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Diese sehr vorsichtigen Kommentare Chauvets zur Interpretation waren offenbar unn\u00f6tig, denn Glasunow war von der Interpretation des <em>Quatuor Mule<\/em> restlos begeistert, wie aus einem \u00a0Brief an seinen Freund Jan Wolfman vom 11. April 1933 hervorgeht: \u201eSie haben ausgezeichnet gespielt, mit sonorem und originellen Klang.\u201c<\/p>\n<p>Auch wenn Marcel Mule und sein Ensemble das ihnen gewidmete Werk h\u00e4ufig und auch im Radio auff\u00fchrten, wurde das Saxophonquartett op. 109 zu Lebzeiten Glasunows leider nie im Druck ver\u00f6ffentlicht. Die Erstausgabe von 1959, die der Komponist nat\u00fcrlich nicht mehr korrekturlesen und \u00fcberpr\u00fcfen konnte, krankt an zahllosen Ungenauigkeiten, vor allem hinsichtlich Phrasierung, und auch etliche falsche T\u00f6ne und Rhythmen finden sich, wie etwa hier im Schlusssatz, wo das Altsaxophon seinen ostinaten Rhythmus beibehalten muss und nicht an das Sopransaxophon angeglichen werden darf:<\/p>\n<div id=\"attachment_11862\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-2a-Erstausgabe.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11862\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11862\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-2a-Erstausgabe-1024x488.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"191\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-2a-Erstausgabe-1024x488.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-2a-Erstausgabe-300x143.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-2a-Erstausgabe-768x366.jpg 768w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-2a-Erstausgabe.jpg 1370w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11862\" class=\"wp-caption-text\">Saxophonquartett op. 109, 3. Satz, T. 281\u2013283, Erstausgabe Bonn 1959<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_11863\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-2b-Henle.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11863\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11863\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-2b-Henle-1024x656.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"256\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-2b-Henle-1024x656.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-2b-Henle-300x192.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-2b-Henle-768x492.jpg 768w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-2b-Henle.jpg 1087w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11863\" class=\"wp-caption-text\">Saxophonquartett op. 109, 3. Satz, T. 281\u2013283, Urtext-Ausgabe G. Henle 2025<\/p><\/div>\n<p>Oder dieses kuriose Versehen, das aus Glasunows <em>marcato<\/em> ein musikalisch unsinniges <em>morendo<\/em> macht:<\/p>\n<div id=\"attachment_11865\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-3a-Erstausgabe.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11865\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11865\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-3a-Erstausgabe.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"89\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-3a-Erstausgabe.jpg 672w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-3a-Erstausgabe-300x106.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11865\" class=\"wp-caption-text\">Saxophonquartett op. 109, 1. Satz, T.\u00a0185\u2013186, Erstausgabe Bonn 1959<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_11866\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-3b-Henle.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11866\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-11866\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-3b-Henle.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"91\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-3b-Henle.jpg 569w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2025\/11\/Notenbeispiel-3b-Henle-300x109.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11866\" class=\"wp-caption-text\">Saxophonquartett op. 109, 1. Satz, T.\u00a0185\u2013186, Urtext-Ausgabe G. Henle 2025<\/p><\/div>\n<p>All diese M\u00e4ngel sind nun mithilfe der genannten Quellen beseitigt, und der Saxophonwelt steht endlich eine verl\u00e4ssliche Neuausgabe eines der wichtigsten Repertoirewerke zur Verf\u00fcgung \u2013 dank der Initiative und dem Enthusiasmus des Arcis Saxophon Quartetts!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einiger Zeit \u00fcberraschte uns ein junges M\u00fcnchner Ensemble mit &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2025\/11\/10\/arcis-meets-alexander-glasunows-saxophonquartett-endlich-in-einer-verlaesslichen-urtextausgabe\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[400,918,87,423,88,353,20,3,407,917,102],"tags":[273,919,897,920],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11846"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11846"}],"version-history":[{"count":26,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11846\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11887,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11846\/revisions\/11887"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11846"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11846"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11846"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}