{"id":5184,"date":"2015-11-09T08:00:53","date_gmt":"2015-11-09T07:00:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.henle.de\/blog\/de\/?p=5184"},"modified":"2022-03-21T13:52:25","modified_gmt":"2022-03-21T12:52:25","slug":"ein-bohme-in-amerika-hat-dvoraks-f-dur-streichquartett-falsche-akzente","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2015\/11\/09\/ein-bohme-in-amerika-hat-dvoraks-f-dur-streichquartett-falsche-akzente\/","title":{"rendered":"Ein B\u00f6hme in Amerika: Hat Dvo\u0159\u00e1ks F-dur-Streichquartett falsche Akzente?"},"content":{"rendered":"<p>Das Streichquartett F-dur op. 96 komponierte Anton\u00edn Dvo\u0159\u00e1k im Fr\u00fchsommer 1893 in Spillville\/Iowa, wo er seine Ferien als Direktor des New Yorker National Conservatory of Music (1892\u201395) verbrachte.<!--more--> Es ist, wie er ausdr\u00fccklich auf dem Partiturautograph vermerkte, seine zweite in Amerika entstandene Komposition, denn ihr war die ber\u00fchmte 9. Symphonie mit ihren vielfach diskutierten Anlehnungen an die traditionelle Musik von Indianern und Afroafrikanern unmittelbar vorangegangen.<\/p>\n<div id=\"attachment_5235\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/bily-clocks-museum4.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5235\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-5235\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/bily-clocks-museum4-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5235\" class=\"wp-caption-text\">Gedenktafel in Spillville, Iowa<\/p><\/div>\n<p>W\u00e4hrend Dvo\u0159\u00e1k der Symphonie selbst kurz vor der Urauff\u00fchrung eigenh\u00e4ndig den ber\u00fchmten Beinamen \u201eAus der neuen Welt\u201c gab, stammt die Bezeichnung \u201eAmerikanisches Quartett\u201c f\u00fcr Opus 96 nicht vom Komponisten selbst. Auch f\u00fcr dieses Werk werden immer wieder die Einfl\u00fcsse der Volksmusik von Indianern und Afroamerikanern geltend gemacht, wobei aber die Frage, was denn nun konkret \u201eamerikanisch\u201c im \u201eAmerikanischen Quartett\u201c sei, keineswegs einfach zu beantworten ist, wie Hartmut Schick in seinem <a href=\"https:\/\/epub.ub.uni-muenchen.de\/5755\/1\/5755.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aufsatz<\/a> zeigen konnte. Denn Merkmale wie Pentatonik oder leittonlose Melodien finden sich auch in europ\u00e4ischen Kulturen, m\u00fcssen also f\u00fcr sich genommen keineswegs typisch \u201eamerikanisch\u201c sein. Immerhin ist man sich weitgehend darin einig, dass die auffallend h\u00e4ufigen rhythmischen Ostinati in den Kompositionen w\u00e4hrend Dvo\u0159\u00e1ks Aufenthalt in Amerika (1892\u201395) wahrscheinlich auf das Erlebnis mit trommelbegleiteten indianischen Ges\u00e4ngen zur\u00fcckgehen, die der Komponist nachweislich auch in Spillville erleben konnte.<\/p>\n<p>Ein besonders markantes Beispiel f\u00fcr ein rhythmisches Ostinato, also einer rhythmisch gepr\u00e4gten Begleitformel, die \u00fcber weite Taktstrecken hinweg unver\u00e4ndert wiederholt wird, ist der Beginn des Finales von Opus 96.<\/p>\n<div id=\"attachment_5215\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb.-12.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5215\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-5215\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb.-12-1024x410.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"256\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb.-12-1024x410.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb.-12-300x120.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5215\" class=\"wp-caption-text\">HN 7232, S. 26, 4 Satz T. 1\u20138<\/p><\/div>\n<p>Ich m\u00f6chte mich im Folgenden auf eine Stelle im Scherzo des Quartetts konzentrieren, auf die ich bei der Vorbereitung der in K\u00fcrze erscheinenden Neuedition (<a href=\"http:\/\/www.henle.de\/de\/suche\/index.html?katalog=1&amp;q=HN+7232&amp;s=\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Partitur<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.henle.de\/de\/suche\/index.html?katalog=1&amp;q=HN+1232&amp;s=\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stimmen<\/a>) gesto\u00dfen bin und die die Frage \u201eb\u00f6hmisch\u201c oder \u201eamerikanisch\u201c in einer Passage mit ostinatem Rhythmus in zugespitzter Weise stellt. Es geht um die Takte 57 ff., in denen das vom Cello vorgetragenen Thema in doppelter Weise durch rhythmische Ostinati kontrapunktiert wird.<\/p>\n<div id=\"attachment_5207\" style=\"width: 7400px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb21.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5207\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-5207\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb21.jpg\" alt=\"\" width=\"7390\" height=\"2546\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb21.jpg 7390w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb21-300x103.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb21-1024x352.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 7390px) 100vw, 7390px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5207\" class=\"wp-caption-text\">HN 7232, S. 20, 3. Satz T. 57\u201362<\/p><\/div>\n<p>Besagte Ostinati weisen zwei Varianten auf: durchgehend auf demselben Ton erklingend oder als alternativ auf zwei oder drei Tonstufen wechselnde, aber immer nach dem gleichen Modell wiederholte Rhythmen. In der erw\u00e4hnten Scherzo-Stelle haben wir es mit der zweiten Variante zu tun: Die Violinen grenzen mit ihrem markanten Rhythmus den Terzraum von f-moll ab, w\u00e4hrend die Viola durch den Wechsel zwischen <em>f<\/em> und <em>des<\/em> den Harmoniewechsel des Themas zwischen f-moll und Des-dur bekr\u00e4ftigt. Zugleich aber bietet die Violastimme mit dem Akzent auf der Zwei (der sich erst T. 62 ff. zur Eins wandelt) einen rhythmischen Kontrapunkt zur stark betonten Eins dieser Takte.<\/p>\n<p>Der Blick in die Quellen offenbart hier allerdings eine auffallende Abweichung. W\u00e4hrend die Erstausgabe der Violastimme konsequent den Akzent auf die dritte Note setzt, weist die Erstausgabe der Partitur in Takt 58 einen zus\u00e4tzlichen Akzent auf der 1. Note auf.<\/p>\n<div id=\"attachment_5230\" style=\"width: 6702px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb31.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5230\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-5230\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb31.jpg\" alt=\"\" width=\"6692\" height=\"855\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb31.jpg 6692w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb31-300x38.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb31-1024x130.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 6692px) 100vw, 6692px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5230\" class=\"wp-caption-text\">Erstausgabe Stimmen (Violastimme), 3. Satz T. 57-64<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_5228\" style=\"width: 1669px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb4.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5228\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-5228\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb4.jpg\" alt=\"\" width=\"1659\" height=\"1240\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb4.jpg 1659w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb4-300x224.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb4-1024x765.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 1659px) 100vw, 1659px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5228\" class=\"wp-caption-text\">Erstausgabe der Partitur,3. Satz T. 49\u201364<\/p><\/div>\n<p>Da die Stichvorlagen und die Fahnenabz\u00fcge f\u00fcr die 1894 bei Simrock erschienenen Ausgaben von Stimmen und Partitur leider verschollen sind, kommt als weitere Quelle nur das Autograph in Betracht:<\/p>\n<div id=\"attachment_5196\" style=\"width: 4269px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb.-5-full-mit-T1.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5196\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-5196\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb.-5-full-mit-T1.jpg\" alt=\"\" width=\"4259\" height=\"2886\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb.-5-full-mit-T1.jpg 4259w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb.-5-full-mit-T1-300x203.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb.-5-full-mit-T1-1024x693.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 4259px) 100vw, 4259px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5196\" class=\"wp-caption-text\">Autographe Partitur, 3. Satz T. 49\u201372<\/p><\/div>\n<p>Tats\u00e4chlich notierte Dvo\u0159\u00e1k f\u00fcr die Viola in Takt 58 zwei Akzente, zur ersten und zur dritten Note, allerdings kehrte er \u2013 im Gegensatz zum sp\u00e4teren Druck \u2013 bereits im n\u00e4chsten Takt zum \u201eNormalmodell\u201c des Akzents auf der Eins zur\u00fcck. Da die Erstausgaben darin \u00fcberstimmen, in Takt 57 sowie 59\u201361 den Akzent zur dritten Note zu setzen, sieht der Befund im Autograph wie ein simpler Schreibfehler aus. Nun hat aber Dvo\u0159\u00e1k wie h\u00e4ufig in diesem Quartett den Akzent auf der 1. Note durch <em><strong>fz<\/strong><\/em> (statt <em><strong>fp<\/strong><\/em>) unverkennbar unterstrichen, was einen Schreibfehler eher unwahrscheinlich macht. Der Blick auf die weitere Bezeichnung der Folgetakte \u2013 Takt 62 <em><strong>fz<\/strong> <\/em>ohne Akzent, Takt 63 <em><strong>fp<\/strong><\/em> mit Akzent, Takt 64 <em><strong>fz<\/strong><\/em> mit Akzent, Takt 65 <em><strong>fp<\/strong><\/em> ohne Akzent \u2013 offenbart jedoch, dass der Wechsel zwischen <em><strong>fz<\/strong><\/em> und <em><strong>fp<\/strong><\/em> nicht konsequent notiert ist. Da eine \u00e4hnliche Willk\u00fcr auch in den gedruckten Quellen vorliegt, habe ich mich entschlossen, in all diesen Takten einheitlich <em><strong>fp<\/strong><\/em> zu notieren.<\/p>\n<p>Bleibt das Problem mit dem doppelten Akzent in Takt 58. In der erhaltenen Verlaufsskizze zum Quartett notierte Dvo\u0159\u00e1k diese Stelle ohne jeden Akzent. M\u00f6glicherweise notierte er daher auch im Autograph zuerst die Noten, danach erst die Artikulation nicht f\u00fcr jeden Takt separat, sondern jeweils f\u00fcr Taktgruppen. Dies w\u00fcrde die zahlreichen Versehen \u2013 nicht nur hier, sondern auch an anderen Stellen des Quartetts \u2013 zumindest zum Teil erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Die Frage, welche Akzentuierung dem Komponisten urspr\u00fcnglich f\u00fcr diese Stelle vorschwebte, l\u00e4sst sich nicht mit Sicherheit beantworten, aber es scheint, als ob er zun\u00e4chst nur Akzente auf die Eins der Takte setzen sollte, dann aber zumindest zeitweilig einen Wechsel der Schwerpunkte erwog. Solche Wechsel der Schwerpunkte\u00a0 widersprechen dem \u201eamerikanischen\u201c rhythmischen Ostinato, erinnern aber an b\u00f6hmische Volkst\u00e4nze, namentlich an den \u201eFuriant\u201c, f\u00fcr den Verschiebungen der Schwerpunkte charakteristisch sind. Hat sich Dvo\u0159\u00e1k mitten im \u201eamerikanischen Quartett\u201c f\u00fcr einen Augenblick sozusagen seiner b\u00f6hmischen Wurzeln erinnert?<\/p>\n<div id=\"attachment_5195\" style=\"width: 1449px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb.-5-T-57-58.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5195\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-5195\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb.-5-T-57-58.jpg\" alt=\"\" width=\"1439\" height=\"843\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb.-5-T-57-58.jpg 1439w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb.-5-T-57-58-300x175.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb.-5-T-57-58-1024x599.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 1439px) 100vw, 1439px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5195\" class=\"wp-caption-text\">Autographe Partitur, 3. Satz T. 57\u201358 (Bratschen- und Violoncellostimme)<\/p><\/div>\n<p>Ein Argument f\u00fcr diese These ist die Korrektur in Takt 57. Wenn man genauer hinschaut, \u00fcberschreibt Dvo\u0159\u00e1k mit <em><strong>fp<\/strong><\/em> einen zuvor zur ersten Note notierten Akzent. Entsprechend w\u00e4ren die Akzente auf Zwei in den Takten 57 und 58 erst nach dieser \u00dcberschreibung hinzugef\u00fcgt worden. Dann aber scheint es sich der Komponist doch anders \u00fcberlegt zu haben, denn er verschob die Akzente der Takte 61\u201362 nicht von Eins auf Zwei, was dann naheliegend gewesen w\u00e4re. Es sieht daher aus, als ob er von dieser \u201eb\u00f6hmischen\u201c Variante wieder Abstand genommen h\u00e4tte, jedoch die Takte 57\u201358 durch Tilgung der Akzente auf Zwei zu korrigieren verga\u00df.<\/p>\n<p>Die These kann allerdings nicht erkl\u00e4ren, warum die Originaldrucke von Violastimme und Partitur \u00fcbereinstimmend die Akzente auf Zwei nicht nur in den Takten 57\u201358 (als versehentliches \u00dcberbleibsel eines alternativen Modells), sondern auch in den Takten 59\u201361 aufweisen. Sollte Dvo\u0159\u00e1k sich nach dem Probedurchspiel entschlossen haben, doch auf den rhythmischen Kontrapunkt der betonten Zwei zu setzen? Wenn ja, warum aber tut er dies nicht durchg\u00e4ngig, sondern bel\u00e4sst den Wechsel zum Akzent auf Eins ab Takt 62?<\/p>\n<p>Die Widerspr\u00fcche lassen sich nicht aufkl\u00e4ren. Vielleicht ist die zugespitzte Frage \u201eb\u00f6hmisch\u201c (regelm\u00e4\u00dfiger Wechsel der Schwerpunkte) oder \u201eamerikanisch\u201c (unver\u00e4nderte Wiederholung der Schwerpunkte) auch falsch gestellt, und Dvo\u0159\u00e1k entschied sich letztlich f\u00fcr eine individuelle Mischung, um bei der Wiederholung des Themas die Begleitung mit einer kleinen Variante zu versehen.<\/p>\n<p>Ich habe mich entschlossen, f\u00fcr die fragliche Stelle in Takt 58 der Erstausgabe der Violastimme zu folgen, aber auf die Variante mit dem doppelten Akzent in Autograph und Erstausgabe der Partitur in einer Fu\u00dfnote hinzuweisen.<\/p>\n<div id=\"attachment_5209\" style=\"width: 7465px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb2a.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5209\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-5209\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb2a.jpg\" alt=\"\" width=\"7455\" height=\"2997\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb2a.jpg 7455w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb2a-300x120.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2015\/11\/Abb2a-1024x411.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 7455px) 100vw, 7455px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5209\" class=\"wp-caption-text\">HN 7232, S. 20, 3. Satz T. 57\u201362<\/p><\/div>\n<p>Wer nun Lust bekommen hat, sich das \u201eAmerikanische Quartett\u201c anzuh\u00f6ren, dem sei eine Einspielung des <a href=\"http:\/\/prazakquartet.com\/de\/biografie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pra<\/a><a href=\"http:\/\/prazakquartet.com\/de\/biografie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u017e\u00e1k Quartetts<\/a> empfohlen.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Dvo\u0159\u00e1k - American Quartet, Prazak Quartet\" width=\"640\" height=\"480\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/pV-kbAydcwk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Streichquartett F-dur op. 96 komponierte Anton\u00edn Dvo\u0159\u00e1k im Fr\u00fchsommer &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2015\/11\/09\/ein-bohme-in-amerika-hat-dvoraks-f-dur-streichquartett-falsche-akzente\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[62,105,87,536,88,347,20,3,33,532,42,537],"tags":[698,707,703,528,692],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5184"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5184"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5184\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9862,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5184\/revisions\/9862"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5184"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5184"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5184"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}