{"id":8918,"date":"2020-07-13T08:00:32","date_gmt":"2020-07-13T06:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.henle.de\/blog\/de\/?p=8918"},"modified":"2020-07-10T10:04:53","modified_gmt":"2020-07-10T08:04:53","slug":"mehr-als-freude-schoener-goetterfunken-die-ganze-vielfalt-von-beethovens-vokalwerk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2020\/07\/13\/mehr-als-freude-schoener-goetterfunken-die-ganze-vielfalt-von-beethovens-vokalwerk\/","title":{"rendered":"Mehr als \u201eFreude sch\u00f6ner G\u00f6tterfunken\u201c \u2013 die ganze Vielfalt von Beethovens Vokalwerk"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/IMG_3541-scaled.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-8931\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/IMG_3541-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/IMG_3541-scaled.jpg 2560w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/IMG_3541-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/IMG_3541-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/IMG_3541-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/IMG_3541-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/IMG_3541-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a>Auch wenn der Chorsatz \u201eFreude sch\u00f6ner G\u00f6tterfunken\u201c aus der 9. Symphonie vermutlich zu den bekanntesten Beethoven-Melodien geh\u00f6rt, so ist Beethovens Popularit\u00e4t und musikgeschichtliche Bedeutung heute doch in erster Linie mit seinem Instrumentalwerk verkn\u00fcpft: Die 32 Klaviersonaten als das \u201eNeue Testament der Klaviermusik\u201c, die 9 Symphonien als Meilenstein der Symphonik, die Streichquartette als Inbegriff der Goetheschen Vorstellung eines Gespr\u00e4chs unter \u201evier vern\u00fcnftigen Leuten\u201c. So weit so gut, aber als Lektorin f\u00fcr Vokalmusik im Henle-Verlag sehe ich das naturgem\u00e4\u00df etwas anders \u2013 und lade Sie hiermit zu einem kleinen Streifzug durch die ganze Vielfalt von Beethovens Vokalwerk ein, die wir bei Henle f\u00fcr Sie bereithalten.<!--more--><\/p>\n<p>Schon mengenm\u00e4\u00dfig ist Beethovens Output f\u00fcr die menschliche Stimme immens, wie ich als Redakteurin des neuen <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=Dorfm%C3%BCller\/Gertsch\/Ronge%3A+Ludwig+van+Beethoven_2207\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beethoven-Werkverzeichnisses<\/a> vor einigen Jahren en detail nachvollziehen durfte: Unter den dort im 1. Band aufgef\u00fchrten Opera 1\u2013138 nehmen sie nur knapp ein F\u00fcnftel ein. Aber h\u00e4tten Sie gedacht, dass die dem 2. Band vorbehaltenen Werke ohne Opuszahl (die sogenannten \u201eWoOs\u201c) mit WoO 87\u2013205 und 220\u2013228 noch einmal weit \u00fcber einhundert Vertonungen umfassen, die von Einlagearien \u00fcber Chorwerke, Volksliedbearbeitungen und Klavierliedern bis hin zu Kanons und Musikalischen Scherzen reichen?<\/p>\n<div id=\"attachment_8923\" style=\"width: 619px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/Incipit-WoO227-scaled.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-8923\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-8923\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/Incipit-WoO227-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"609\" height=\"135\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/Incipit-WoO227-scaled.jpg 2560w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/Incipit-WoO227-300x67.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/Incipit-WoO227-1024x228.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/Incipit-WoO227-768x171.jpg 768w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/Incipit-WoO227-1536x341.jpg 1536w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/Incipit-WoO227-2048x455.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 609px) 100vw, 609px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8923\" class=\"wp-caption-text\">Incipit WoO 227 &#8220;Esel aller Esel&#8221;<\/p><\/div>\n<p>Zwar kann man bei den \u00fcber 70 Kanons und Scherzen kaum von einem klassischen \u201eWerk\u201c im emphatischen Sinne sprechen, zumal wenn es sich um die (erstaunlich zahlreichen!) Vertonungen des Vornamens \u201eTobias\u201c handelt, mit denen Beethoven seine Briefe an den Verleger Tobias Haslinger schm\u00fcckte. Auch der mit Eselslauten unterlegte Kanon \u201eEsel aller Esel\u201c WoO 227 z\u00e4hlt sicher nicht zur musikalischen Weltliteratur&#8230; Aber es finden sich unter diesen Gelegenheitskompositionen auch reizende musikalische Miniaturen wie der sechsstimmige Kanon auf Goethes Worte \u201eEdel sei der Mensch, hilfreich und gut\u201c WoO 185 oder das nachgerade philosophische \u201eWir irren allesamt, nur jeder irret anderst\u201c WoO 198, das in Beethovens letztem Lebensjahr entstand und mit seinen vier Takten gewisserma\u00dfen die letzte \u201evollendete Komposition\u201c darstellt. Die oft verschl\u00fcsselten R\u00e4tselkanons gaben Beethovens Zeitgenossen wie heutigen Editoren Stoff zum Knobeln, da es oft gar nicht trivial ist, herauszufinden, wo und in welcher Lage die n\u00e4chste Stimme einsetzen soll. Insofern d\u00fcrfen wir besonders gespannt sein auf den in Vorbereitung befindlichen Band der Beethoven-Gesamtausgabe, der diesen Werken gewidmet sein wird. (Schon jetzt Nachh\u00f6ren kann man diese selten aufgef\u00fchrten S\u00e4tze \u00fcbrigens bequem im <a href=\"https:\/\/www.beethoven.de\/de\/archive\/list\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Digitalen Archiv des Beethovenhauses<\/a> \u2013 schnuppern Sie doch mal rein!)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/HN-4401-scaled.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-8929\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/HN-4401-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"275\" height=\"351\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/HN-4401-scaled.jpg 2009w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/HN-4401-235x300.jpg 235w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/HN-4401-803x1024.jpg 803w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/HN-4401-768x979.jpg 768w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/HN-4401-1205x1536.jpg 1205w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/HN-4401-1607x2048.jpg 1607w\" sizes=\"(max-width: 275px) 100vw, 275px\" \/><\/a>Ebenfalls mit Einschr\u00e4nkungen zum \u201eVokalwerk\u201c zu z\u00e4hlen ist Beethovens Beitrag zu George Thomsons enzyklop\u00e4dischem Unternehmen, schottische, irische und walisische Volkslieder in Bearbeitungen zeitgen\u00f6ssischer Komponisten wie Beethoven, Haydn, Weber oder Hummel zu ver\u00f6ffentlichen. Hier erhielt der Komponist die Melodien der Lieder n\u00e4mlich von Thomson vorgegeben und sollte dazu \u201enur\u201c einen Begleitsatz f\u00fcr Klaviertrio komponieren. Zu diesem machte der Auftraggeber klare Angaben, ob er hier ein Vorspiel oder dort ein Zwischenspiel haben wollte, und forderte mitunter Umarbeitungen, wenn ihm der Klaviersatz technisch zu anspruchsvoll oder der \u201eunschuldigen Melodie\u201c nicht angemessen erschien. Dass Beethoven trotz solcher Restriktionen zwischen 1810 und 1820 \u00fcber 160 solcher Bearbeitungen schuf, von denen ein Gro\u00dfteil inzwischen in der <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=Schottische+und+walisische+Lieder_4401\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beethoven-Gesamtausgabe<\/a> erschienen ist, l\u00e4sst sich durch die eher geringe Honorierung kaum erkl\u00e4ren. Vielmehr muss den Sch\u00f6pfer gro\u00dfer Kammermusik hier wohl auch ein gewisser Ehrgeiz erfasst haben. Denn in seiner Begleitung kn\u00fcpft Beethoven zu den vorgegebenen Melodien, die vom fr\u00f6hlichen Rundtanz bis zum melancholischen Air reichen, immer neue und \u00fcberraschende Bez\u00fcge, die diese heute leider wenig bekannten St\u00fccke f\u00fcr die S\u00e4nger zu einem Fest und f\u00fcr die Zuh\u00f6rer zu bester musikalischer Unterhaltung machen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Volksliedbearbeitungen noch ihrer Anerkennung durch das heutige Publikum harren, haben die Beethovenschen Klavierlieder sich diese nat\u00fcrlich schon lange errungen. Der wunderbare Zyklus <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=An+die+ferne+Geliebte+op.+98_579\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eAn die ferne Geliebte\u201c<\/a> op. 98 markiert darin sicherlich einen H\u00f6hepunkt, und das ber\u00fchmte \u201eFlohlied\u201c aus Goethes <em>Faust<\/em> geh\u00f6rt wohl zu den originellsten \u2013 nicht zuletzt, weil Beethoven hier kraft einer Fingersatzangabe (den gebunden, aber durchweg mit dem Daumen zu spielenden 32tel-Figuren am Schluss) sogar das Knicken der l\u00e4stigen Fl\u00f6he vertont.<\/p>\n<div id=\"attachment_8925\" style=\"width: 635px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/HN-1017-Flohlied.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-8925\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-8925\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/HN-1017-Flohlied.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"566\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/HN-1017-Flohlied.jpg 2123w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/HN-1017-Flohlied-300x271.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/HN-1017-Flohlied-1024x927.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/HN-1017-Flohlied-768x695.jpg 768w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/HN-1017-Flohlied-1536x1390.jpg 1536w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/HN-1017-Flohlied-2048x1853.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8925\" class=\"wp-caption-text\">Ausschnitt aus \u201eAus Goethes Faust\u201c op. 75\/3 in der Urtextausgabe <em>Goethe-Lieder<\/em> HN 1017.<\/p><\/div>\n<p>Aber auch andere Lieder lohnen die n\u00e4here Besch\u00e4ftigung: So haben wir mit der Beethoven-Lied-Spezialistin Helga L\u00fchning vor einigen Jahren einen Band mit <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=Goethe-Lieder_1017\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beethovens Goethe-Vertonungen<\/a> zusammengestellt, in dem sich nicht nur das zu Herzen gehende \u201eFreudvoll und leidvoll\u201c des Kl\u00e4rchen aus dem <em>Egmont<\/em> findet, sondern auch die Mignon aus <em>Wilhelm Meisters Lehrjahren<\/em> zu Wort kommt. Neben dem ber\u00fchmten \u201eKennst du das Land?\u201c, mit dem Beethoven 1810 seine Sechs Ges\u00e4nge op. 75 er\u00f6ffnete, steht in unserem Band auch das kleine Schwesterwerk \u201eSehnsucht\u201c WoO 134, in dem er das Gedicht \u201eNur wer die Sehnsucht kennt\u201c vertonte \u2013 und zwar gleich vier Mal! Denn als er 1808 den Auftrag zur Vertonung eines Goethe-Gedichts f\u00fcr die literarische Zeitschrift <em>Prometheus<\/em> erhielt, hatte er zwar gen\u00fcgend Ideen, aber offenbar keine Zeit, sie zu einem rundum gelungenen Lied auszuarbeiten. So \u00fcbersandte er den vermutlich einigerma\u00dfen verdutzten Herausgebern der Zeitschrift sein Autograph mit mehreren Versionen, worauf er vorne notierte \u201eNb: Ich hatte nicht Zeit genug, um ein Gutes hervorzubringen, daher Mehrere Versuche\u201c. In der Zeitschrift erschien 1808 nur die erste der vier Versionen, aber zwei Jahre sp\u00e4ter sollten alle vier in einer eigenen Ausgabe erscheinen und damit schon den Zeitgenossen einen h\u00f6chst interessanten Einblick in die musikalische Phantasie des Meisters gew\u00e4hren.<\/p>\n<div id=\"attachment_8930\" style=\"width: 631px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/Beethoven_Sehnsucht_O-1-scaled.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-8930\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-8930 \" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/Beethoven_Sehnsucht_O-1-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"621\" height=\"893\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/Beethoven_Sehnsucht_O-1-scaled.jpg 1780w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/Beethoven_Sehnsucht_O-1-209x300.jpg 209w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/Beethoven_Sehnsucht_O-1-712x1024.jpg 712w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/Beethoven_Sehnsucht_O-1-768x1105.jpg 768w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/Beethoven_Sehnsucht_O-1-1068x1536.jpg 1068w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/07\/Beethoven_Sehnsucht_O-1-1424x2048.jpg 1424w\" sizes=\"(max-width: 621px) 100vw, 621px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8930\" class=\"wp-caption-text\">1. Seite der Erstausgabe, in: Prometheus (1808), Heft 3.<\/p><\/div>\n<p>Ebenfalls Einblick in Beethovens Werkstatt gibt eine andere eigens f\u00fcr die Praxis zusammengestellte Sammlung im Henle-Katalog mit einzelnen <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=Sopran-Arien%2C+Duett+WoO+93%2C+Terzett+op.+116_970\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sopran-Arien sowie einem Duett und einem Terzett<\/a>. Sie enth\u00e4lt n\u00e4mlich neben dem ber\u00fchmten \u201eAh! perfido\u201c op. 65 auch so weitgehend Unbekanntes wie Szene und Arie \u201eNo, non turbati\u201c WoO 92a nach einem Text von Pietro Metastasio, die aus Beethovens Unterricht bei Antonio Salieri im Winter 1801\/02 stammt. Die autographen Handschriften lassen drei Stufen nachvollziehen: Beethovens erste Niederschrift der Partitur, dann Korrektureintr\u00e4ge Salieris und schlie\u00dflich eine erneute Niederschrift der Singstimme, in der Beethoven teils Salieris Korrekturen (vor allem der Diktion) ber\u00fccksichtigt, teils aber auch andere Ver\u00e4nderungen vornimmt. Die synoptische Darstellung der drei Stufen, die Herausgeber Ernst Herttrich f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=Arien%2C+Duett%2C+Terzett_4382\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beethoven-Gesamtausgabe<\/a> gew\u00e4hlt hatte, war f\u00fcr eine praktische Ausgabe nat\u00fcrlich keine Option \u2013 aber die beiden musizierbaren Versionen vor und nach Salieris Eingriffen konnten wir in unsere Ausgabe \u00fcbernehmen und mit dem Klavierauszug von Joseph Kanz erstmals beide f\u00fcr die Praxis nutzbar machen.<\/p>\n<p>Sind Sie neugierig geworden? Dann bl\u00e4ttern Sie doch mal bei Beethoven vokal im Henle-Katalog \u2013 wir w\u00fcnschen viel Vergn\u00fcgen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch wenn der Chorsatz \u201eFreude sch\u00f6ner G\u00f6tterfunken\u201c aus der 9. &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2020\/07\/13\/mehr-als-freude-schoener-goetterfunken-die-ganze-vielfalt-von-beethovens-vokalwerk\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[293,3],"tags":[7,789],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8918"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8918"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8918\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8937,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8918\/revisions\/8937"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8918"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8918"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8918"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}