{"id":9060,"date":"2020-11-09T08:00:13","date_gmt":"2020-11-09T07:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.henle.de\/blog\/de\/?p=9060"},"modified":"2020-11-03T09:50:47","modified_gmt":"2020-11-03T08:50:47","slug":"leider-abgebrochen-zu-beethovens-unvollendeten-werken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2020\/11\/09\/leider-abgebrochen-zu-beethovens-unvollendeten-werken\/","title":{"rendered":"Leider abgebrochen \u2013 zu Beethovens unvollendeten Werken"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_9061\" style=\"width: 219px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/HN-2207-scaled.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-9061\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9061\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/HN-2207-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"209\" height=\"279\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/HN-2207-scaled.jpg 1920w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/HN-2207-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/HN-2207-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/HN-2207-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/HN-2207-1536x2048.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 209px) 100vw, 209px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9061\" class=\"wp-caption-text\">Beethoven Werkverzeichnis<\/p><\/div>\n<p>Im Vorfeld zum Jubil\u00e4umsjahr erhielt ich immer wieder Anfragen von Musikern, die f\u00fcr Konzerte oder Einspielungen auf der Suche nach unbekannten Kompositionen, verworfenen Werkteilen oder auch nur fragmentarisch \u00fcberlieferten St\u00fccken Beethovens waren. Verst\u00e4ndlich, denn 2020 wollte man neben dem Kernrepertoire gerne auch den Reiz des \u201eunbekannten Beethoven\u201c ausloten. Bei der Beantwortung solcher Fragen \u2013 wobei es oft auch um Besetzung und Authentizit\u00e4t ging \u2013 war mir das neue <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=Dorfm%C3%BCller\/Gertsch\/Ronge%3A+Ludwig+van+Beethoven_2207\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beethoven-Werkverzeichnis<\/a> ein unverzichtbares Hilfsmittel. W\u00e4hrend der erste Band den Werken mit Opuszahlen gewidmet ist, enth\u00e4lt der zweite Informationen zu allen Kompositionen, denen weder zu Lebzeiten Beethovens noch postum eine Opusnummer zugeordnet wurde. Gegliedert ist dieser zweite Band in Werke ohne Opuszahlen (WoO), unvollendete Werke (Unv) sowie in einen Anhang mit <a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2020\/10\/26\/echt-beethoven-oder-doch-nicht-ganz-echtheitsfragen-bei-beethoven\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">unechten oder zweifelhaften Werken<\/a> (Anh). Au\u00dferdem sind je eigene Abschnitte den zahlreichen Pl\u00e4nen f\u00fcr Opern und Oratorien gewidmet.<!--more--><\/p>\n<p>Zwar sind keineswegs alle Kompositionen, die Beethoven nicht zur Ver\u00f6ffentlichung vorsah oder denen er bei der Publikation keine Werknummer zuteilte, im Schatten der Opusmusik geblieben. Man denke etwa an die ber\u00fchmte Bagatelle a-moll WoO 59, die erst 40 Jahre nach Beethovens Tod unter dem Titel \u201eF\u00fcr Elise\u201c ver\u00f6ffentlicht wurde und heute zu seinen popul\u00e4rsten Werken \u00fcberhaupt z\u00e4hlt. Aber insgesamt verzeichnet dieser zweite Band des Verzeichnisses doch eine F\u00fclle von weitgehend unbekannten vollendeten oder unvollendeten Werken, und zwar in beiden Hauptteilen, sowohl im Bereich der \u201eWoO\u201c als auch der \u201eUnv\u201c. Beethoven geh\u00f6rte zu den Komponisten, die zwar recht sorglos mit ihren Manuskripten umgingen \u2013 insbesondere mit vollst\u00e4ndigen Partiturautographen, sobald das Werk im Druck erschienen war \u2013, im Gegenzug aber Skizzen oder Entw\u00fcrfe in der Regel auch dann nicht vernichteten, wenn sie ihren unmittelbaren Zweck erf\u00fcllt hatten. Bedenkt man den gro\u00dfen zeitlichen Abstand zu Beethovens Lebenszeit, ist die Menge der erhaltenen Skizzen und Manuskripte erstaunlich hoch.<\/p>\n<p>Im Folgenden m\u00f6chte ich einen kleinen Streifzug durch die ganz eigene Welt der \u201eunvollendeten Werke\u201c unternehmen. Der Grad der Vollendung oder besser der gesagt: der Nichtvollendung ist denkbar unterschiedlich. Verzeichnet sind Kompositionen, die \u00fcber wenige Skizzen nicht hinauskamen, bis hin zu solchen, von denen nahezu vollst\u00e4ndige Sonatens\u00e4tze vorliegen. Aber immer wieder ergeben sich bei der Durchsicht \u00dcberraschungen.<\/p>\n<p>So d\u00fcrfte gel\u00e4ufig sein, dass Beethoven \u00fcber die neun vollendeten Symphonien hinaus zwei weitere Versuche startete, \u00fcblicherweise bezeichnet als Nr. 0 in C-dur (Unv 2, skizziert ab 1794) und als Nr. 10 in c-moll oder Es-dur (Unv 3, skizziert zun\u00e4chst 1822 zusammen mit der sp\u00e4teren 9. Symphonie). Weit weniger bekannt, obwohl bereits 1911 beschrieben, ist ein weiterer Versuch in diesem Gattungsfeld, notiert in Bonn um 1788\/90 im sogenannten <a href=\"http:\/\/www.bl.uk\/manuscripts\/Viewer.aspx?ref=add_ms_29801_fs001r\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eKafka\u201c-Skizzenbuch<\/a> auf Blatt 70 mit immerhin 111 Takten eines mit \u201eSinfonia\u201c \u00fcberschriebenen Satzes in c-moll (Unv 1).<\/p>\n<p>Noch interessanter muten die Fragmente im Bereich der konzertanten Musik an. Zu nennen sind hier beispielsweise ein abgebrochener Versuch eines Violinkonzerts in C-dur (WoO 5, Partitur mit 259 Takten, ca. 1790\/92) sowie ein unvollendetes Klavierkonzert in D-dur (Unv 6, Skizzen sowie Partitur mit 256 Takten). Ob es auch Versuche f\u00fcr Konzerte mit anderen Solo-Instrumenten gegeben hat? Man darf es vermuten, aber bislang gibt es keinerlei Nachweise etwa f\u00fcr ein Cello- oder Fagottkonzert. Eine Ausnahme betrifft das Konzert f\u00fcr Oboe F-dur aus der sp\u00e4ten Bonner Zeit (WoO 206, um 1792). Erhalten hat sich davon nur eine Skizze zum 2. Satz sowie ein von Anton Diabelli beschriebenes Blatt mit den Incipits aller drei S\u00e4tze, aber mehrere Dokumente deuten darauf hin, dass es seinerzeit zum Abschluss gelangte und sogar aufgef\u00fchrt wurde \u2013 streng genommen geh\u00f6rt es demnach gar nicht in unsere Liste, denn das Fragmentarische bezieht sich hier nicht auf die Ausf\u00fchrung, sondern auf die \u00dcberlieferung. Nicht nur Oboisten werden bedauern, dass Beethoven das Konzert sp\u00e4ter nicht nochmals durchgesehen und zum Druck gebracht hat.<\/p>\n<div id=\"attachment_9062\" style=\"width: 900px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/Incipits-WoO-206.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-9062\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9062 size-full\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/Incipits-WoO-206.jpg\" alt=\"\" width=\"890\" height=\"680\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/Incipits-WoO-206.jpg 890w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/Incipits-WoO-206-300x229.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/Incipits-WoO-206-768x587.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 890px) 100vw, 890px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9062\" class=\"wp-caption-text\">Incipits des verschollenen Oboenkonzerts WoO 206, <a href=\"https:\/\/www.beethoven.de\/de\/media\/view\/6100253275062272\/Ludwig+van+Beethoven%2C+Konzert+f%C3%BCr+Oboe+und+Orchester%2C+WoO+206%2C+Incipits%2C+Abschrift?fromArchive=5739613461151744&amp;fromWork=5387575225221120\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beethoven-Haus Bonn<\/a>, Signatur BH 135. Abbildung mit freundlicher Genehmigung.<\/p><\/div>\n<p>Unmittelbar benachbart mit dem Oboenkonzert tritt im Werkverzeichnis ein auf den ersten Blick kurioses Werk auf, eine \u201eRomance cantabile\u201c f\u00fcr Fl\u00f6te, Fagott, Klavier und Orchester in e-moll (WoO 207), die allerdings nach 57 Takten abbricht. Nicht zu Unrecht wurde die Vermutung ge\u00e4u\u00dfert, es handle sich um das Fragment eines langsamen Satzes, der zu einer \u201eSinfonia concertante\u201c geh\u00f6re. Die Tradition solcher konzertanten Sinfonien war Ende des 18. Jahrhundert noch sehr lebendig und der \u00dcbergang zu Konzerten mit mehreren Soloinstrumenten flie\u00dfend. H\u00e4tte WoO 207, wenn vollendet, zu einem Pendant des ber\u00fchmten Tripelkonzerts op. 56 werden k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Bereits diese wenigen Beispiele werfen zwei grundlegende Fragen auf:<\/p>\n<ul>\n<li>Warum brach Beethoven diese Werke ab?<\/li>\n<li>Wie sieht es mit der Erg\u00e4nzung von unvollendeten Partituren aus?<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr den Abbruch von begonnenen Werken lassen sich sowohl au\u00dfer- wie innermusikalische Gr\u00fcnde anf\u00fchren. Die au\u00dfermusikalischen betreffen vielfach von Beethoven nicht vorhersehbare \u00c4nderungen von Umst\u00e4nden oder Bedingungen f\u00fcr die geplante Komposition. So wollte er im M\u00e4rz 1814 in einer Akademie mit eigenen Werken eine Kantate auf den Text <em>Europens Befreiungsstunde<\/em> nach einem Text von Joseph Karl Bernard (Unv 17) auff\u00fchren lassen. Angesichts der unverhohlenen Franzosenfeindlichkeit des Texts untersagte die Zensur am Vorabend des Wiener Kongresses eine solche Auff\u00fchrung, so dass die Vertonung unvollendet blieb.<\/p>\n<p>Bekanntlich hatte Beethoven des \u00d6fteren Pech mit den Libretti f\u00fcr seine Opernprojekte. So gab er schon in der ersten Szene der Oper <em>Vestas Feuer<\/em> nach einem Buch von Emanuel Schikaneder (Unv 15, 1803) die weitere Arbeit auf, da er das Libretto als zu schlecht und ungeeignet verwarf. Wie erhaltene Skizzen belegen, nahm er 1808 die Vertonung eines Librettos nach Heinrich Joseph von Collin in Angriff, zu dessen Drama <em>Coriolan<\/em> er zuvor bereits seine ber\u00fchmte Ouvert\u00fcre op. 62 geschrieben hatte. Collin sollte ihm den <em>Macbeth<\/em>-Stoff nach Shakespeares Trag\u00f6die einrichten. Das Projekt wurde jedoch bald danach aufgeschoben und erst 1811 wiederaufgenommen. Allerdings stellte sich sp\u00e4ter heraus, dass Collin bei seinem pl\u00f6tzlichen Tod im Sommer 1811 das Libretto unvollendet hinterlassen hatte. Da der Stoff ihm, wie sein Bruder Matth\u00e4us sp\u00e4ter berichtete, \u201ezu d\u00fcster zu werden drohte\u201c, hatte Collin es schon lange vor seinem Ableben abgebrochen.<\/p>\n<div id=\"attachment_9063\" style=\"width: 539px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/Bemerkung-zu-Macbeth.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-9063\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9063\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/Bemerkung-zu-Macbeth.jpg\" alt=\"\" width=\"529\" height=\"66\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/Bemerkung-zu-Macbeth.jpg 513w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/Bemerkung-zu-Macbeth-300x37.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 529px) 100vw, 529px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9063\" class=\"wp-caption-text\">Vermerk im \u201ePetter\u201c-Skizzenbuch (1811) zur Anlage von Ouvert\u00fcre und 1. Szene: \u201eoverture Macbeths f\u00e4llt | gleich in den Chor der Hexen ein\u201c, <a href=\"https:\/\/www.beethoven.de\/de\/media\/view\/4685762201124864\/scan\/17?fromArchive=5957810953125888&amp;fromWork=5055119255142400\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beethoven-Haus Bonn<\/a>, Signatur Sammlung Bodmer, HCB Mh 59. Abbildung mit freundlicher Genehmigung.<\/p><\/div>\n<p>Dass f\u00fcr so manchen Abbruch von Skizzen, Entw\u00fcrfen oder Partituren selbstkritische \u00dcberlegungen \u2013 sowohl im Blick auf die Qualit\u00e4t des Notierten als auch die Weiterf\u00fchrung \u2013 verantwortlich sind, liegt auf der Hand. Beethovens Eigenart, Einf\u00e4lle oft noch ohne gestaltende Eingriffe zu notieren, gleichsam als Steinbruch f\u00fcr k\u00fcnftige Motivbausteine, f\u00f6rderte nat\u00fcrlich die Gefahr eines Steckenbleibens bis hin zur g\u00e4nzlichen Aufgabe. So zeigt das Skizzenmaterial zur sp\u00e4teren 8. Symphonie F-dur op. 93 zun\u00e4chst Gedanken zu einem Klavierkonzert sowie Ideen zu einer geplanten weiteren Symphonie in d-moll, die aber rasch aufgegeben wurden. In vielen F\u00e4llen d\u00fcrften aber auch \u00e4u\u00dfere wie innere Gr\u00fcnde gleicherma\u00dfen daf\u00fcr gesorgt haben, dass Beethoven die Motivation f\u00fcr die Vollendung des Fixierten verlor.<\/p>\n<div id=\"attachment_9064\" style=\"width: 527px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/WoO-5.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-9064\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9064 size-full\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/WoO-5.jpg\" alt=\"\" width=\"517\" height=\"676\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/WoO-5.jpg 517w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/10\/WoO-5-229x300.jpg 229w\" sizes=\"(max-width: 517px) 100vw, 517px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9064\" class=\"wp-caption-text\">Von Josef Hellmesberger erg\u00e4nzter und eingerichteter Satz des fragmentarischen Violinkonzerts WoO 5 (Klavierauszug, Wien 1879, 1. Seite), <a href=\"https:\/\/www.beethoven.de\/de\/media\/view\/6148973102366720\/scan\/1?fromArchive=5066929207246848&amp;fromWork=6622377383297024\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beethoven-Haus Bonn<\/a>, Signatur C WoO 5\/1. Abbildung mit freundlicher Genehmigung.<\/p><\/div>\n<p>Die zweite Frage l\u00e4sst sich kaum eindeutig beantworten. So verst\u00e4ndlich das Interesse von Forschern und Musikern an einer Vervollst\u00e4ndigung solcher Fragmente f\u00fcr den Musikbetrieb auch sein mag, so schwierig ist es, solche Versuche zu beurteilen. Ist es legitim, abgebrochene Teile fortzuf\u00fchren? Diese Frage muss sich letztlich jeder selbst beantworten. Im zweiten Band des Werkverzeichnisses sind alle bis 2014 bekannt gewordenen Versuche bei den jeweiligen Nummern angef\u00fchrt. Der Bogen reicht von Rekonstruktionen nur auf der Basis von Skizzen (Symphonie Nr. 10, Unv) bis zur Weiterf\u00fchrung von vergleichsweise weit ausgef\u00fchrten Teilen (Kopfsatz des Violinkonzerts C-dur (WoO 5). In einigen F\u00e4llen bleibt wegen Mangel an Material nur die Publikation des Fragments ohne jede Vervollst\u00e4ndigung (wie f\u00fcr den <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=Streichquintette_267\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Streichquintettsatz Unv 7<\/a>), in anderen ist zumindest ein Formteil vollst\u00e4ndig ausgef\u00fchrt, so dass die nachfolgenden mit dessen Material erg\u00e4nzt werden k\u00f6nnen (wie f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=Duo+f%C3%BCr+Violine+und+Violoncello%2C+Fragment_1265\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Duo f\u00fcr Violine und Violoncello Unv 8<\/a>, erg\u00e4nzt von Robert Levin).<\/p>\n<p>Am besten, Sie, liebe Leser, machen sich Ihr eigenes Bild von diesen \u201eUnvollendeten\u201c anhand des Werkverzeichnisses \u2013 ich bin sicher, es lohnt sich!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Vorfeld zum Jubil\u00e4umsjahr erhielt ich immer wieder Anfragen von &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2020\/11\/09\/leider-abgebrochen-zu-beethovens-unvollendeten-werken\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[293,3,24],"tags":[7,796],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9060"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9060"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9060\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9090,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9060\/revisions\/9090"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9060"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9060"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9060"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}