{"id":9094,"date":"2020-11-23T08:00:05","date_gmt":"2020-11-23T07:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.henle.de\/blog\/de\/?p=9094"},"modified":"2020-11-19T14:00:30","modified_gmt":"2020-11-19T13:00:30","slug":"liebesbriefe-von-beethoven","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2020\/11\/23\/liebesbriefe-von-beethoven\/","title":{"rendered":"Liebesbriefe von Beethoven? Ein Beitrag zur vielleicht kleinsten Werkgruppe in Beethovens Oeuvre"},"content":{"rendered":"<p>Im ebenso umfangreichen wie eindrucksvollen kammermusikalischen Oeuvre Beethovens nehmen die vier St\u00fccke, die im Henle-Katalog unter der Rubrik <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=Werke+f%C3%BCr+Mandoline+und+Klavier_499\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mandoline und Klavier\u00a0<\/a> seit Jahrzehnten vergeblich auf Gesellschaft warten, in mehrfacher Hinsicht eine besondere Stellung ein: Zum einen durch die leicht exotische Besetzung, zum anderen durch ihre Verbindung mit der Prager Comtesse Josephine von Clary-Aldringen, als einer der gar nicht so wenigen Frauen in Beethovens Leben, mit denen er m\u00f6glicherweise nicht nur in k\u00fcnstlerischer Hinsicht verbunden war. Zugleich b\u00fcndeln sich in diesen zusammen gerade mal 16 Partiturseiten umfassenden St\u00fccken aber auch \u00fcberraschend viele interessante \u00dcberlieferungs- und Editionsfragen, die einen genaueren Blick auf dieses Randrepertoire durchaus lohnen.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Mandoline.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-9095 \" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Mandoline.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"227\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Mandoline.jpg 1690w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Mandoline-300x151.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Mandoline-1024x516.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Mandoline-768x387.jpg 768w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Mandoline-1536x774.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Mandoline erlebte ihre Bl\u00fcte im 18. Jahrhundert zun\u00e4chst in Italien, wo sie besonders in kleinen Besetzungen mit Streichern brillierte, von Komponisten wie Antonio Vivaldi oder Johann Adolf Hasse aber auch mit Solokonzerten bedacht wurde. Italienische Virtuosen machten den silbrig-zarten Klang der in Quinten gestimmten neapolitanischen Mandoline gegen Ende des 18. Jahrhunderts auch n\u00f6rdlich der Alpen in Paris, Wien und Prag popul\u00e4r. Und da das Mandolinenspiel auch eine z\u00fcchtige Haltung erlaubte, war der Erfolg bei der Damenwelt gleich in doppelter Hinsicht garantiert: Entweder sie spielte das Instrument selbst im heimischen Kreise (was sich im 19. Jahrhundert auch bildnerisch zu einem geradezu klassischen Sujet entwickelte) oder sie wurde von seinen zarten Kl\u00e4ngen umgarnt \u2013 wie in Mozarts <em>Don Giovanni<\/em>, wo der liebestolle Protagonist sein n\u00e4chtliches St\u00e4ndchen unter dem Fenster der Angebeteten mit eben jenem Instrument begleitet.<\/p>\n<div id=\"attachment_9097\" style=\"width: 311px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Comtesse-Josephine-von-Clary-Aldringen.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-9097\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9097\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Comtesse-Josephine-von-Clary-Aldringen.jpg\" alt=\"\" width=\"301\" height=\"394\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Comtesse-Josephine-von-Clary-Aldringen.jpg 609w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Comtesse-Josephine-von-Clary-Aldringen-229x300.jpg 229w\" sizes=\"(max-width: 301px) 100vw, 301px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9097\" class=\"wp-caption-text\">Comtesse Josephine von Clary-Aldringen. Abbildung mit freundlicher Genehmigung des <a href=\"https:\/\/www.beethoven.de\/de\/media\/view\/5775895834918912\/scan\/0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beethoven Haus Bonn<\/a>.<\/p><\/div>\n<p>Bei der 1787 in Prag erfolgten Urauff\u00fchrung seines <em>Don Giovanni<\/em> konnte Mozart sich \u00fcbrigens auf die besonderen Qualit\u00e4ten des Prager Operndirektors und Komponisten Johann Baptist Kucharz (1751\u20131829) verlassen \u2013 der nebenbei auch ein begnadeter Mandolinist war und angeblich auch Josephine von Clary-Aldringen auf diesem Instrument unterrichtete. Dass die Comtesse eine gute S\u00e4ngerin \u201emit vieler Anmuth\u201c war, konnte man 1796 schon in Sch\u00f6nfelds <em>Jahrbuch der Tonkunst f\u00fcr Wien und Prag<\/em> erfahren. Ihre Kenntnis der Mandoline hingegen erschlie\u00dft sich erst durch ihre musikalische Bibliothek, in der sich ein betr\u00e4chtlicher Anteil an entsprechender Literatur befand, als der Musikwissenschaftler Arthur Chitz diese Anfang des 20. Jahrhunderts sichtete.<\/p>\n<p>Beethoven machte die Bekanntschaft der Comtesse Anfang 1796 in Prag, der ersten Station einer l\u00e4ngeren Konzertreise des aufstrebenden Komponisten. Mit seiner dramatischen Szene \u201eAh! perfido\u201c schuf er eine effektvolle Konzertnummer f\u00fcr die angesehene S\u00e4ngerin, wie seine Notiz auf einer von ihm \u00fcberpr\u00fcften Abschrift von Opus 65 belegt: \u201eRecitativo e Aria composta e dedicata alla Signora Comtessa di Clari Da L v. Beethoven\u201c. \u00dcberreicht hat Beethoven ihr diese Abschrift aber offensichtlich nicht, denn fand sich nach seinem Tod noch in seinem Besitz. Eine Auff\u00fchrung der Konzertarie durch die Comtesse in Prag ist nicht aktenkundig, und auch die Erstausgabe von Opus 65 sollte 1805 ohne jeglichen Hinweis auf sie.<\/p>\n<div id=\"attachment_9099\" style=\"width: 467px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Originalausgabe-Ah-perfido_Titelseite.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-9099\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9099\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Originalausgabe-Ah-perfido_Titelseite.jpg\" alt=\"\" width=\"457\" height=\"593\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Originalausgabe-Ah-perfido_Titelseite.jpg 670w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Originalausgabe-Ah-perfido_Titelseite-231x300.jpg 231w\" sizes=\"(max-width: 457px) 100vw, 457px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9099\" class=\"wp-caption-text\">Originalausgabe Hoffmeister und K\u00fchnel. Abbildung mit freundlicher Genehmigung des <a href=\"https:\/\/www.beethoven.de\/de\/media\/view\/5775895834918912\/scan\/0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beethoven Haus Bonn<\/a>.<\/p><\/div>\n<p>Ein gr\u00f6\u00dferer Kontrast als der zwischen der Konzertarie \u201eAh! perfido\u201c und den vier kleinen Mandolinen-S\u00e4tzen l\u00e4sst sich kaum denken. Hier die gro\u00dfe Konzertarie voller Dramatik, dort die intime Hausmusik f\u00fcr Mandoline und Tasteninstrument \u2013 wie passt das zusammen? Man kann es wohl als zwei Seiten einer Medaille bezeichnen: Zum einen schuf Beethoven ein \u00f6ffentlichkeitswirksames Werk, dessen Auff\u00fchrung durch eine angesehene S\u00e4ngerin aus adligem Hause in Prag sicher eine gute Publicity f\u00fcr den aufstrebenden Komponisten gewesen w\u00e4re; zum anderen widmete er ihr mit den zwei kurzen Sonatinen, einem lyrischen Adagio und den abwechslungsreichen Variationen eine Auswahl von St\u00fccken zum gemeinsamen Musizieren im privaten Rahmen, wodurch ein dauerhafter, pers\u00f6nlicher Kontakt w\u00e4hrend seines mehrw\u00f6chigen Aufenthalts in Prag erm\u00f6glicht wurde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Incipit-WoO-43-Kinsky.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9100 alignleft\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Incipit-WoO-43-Kinsky.jpg\" alt=\"\" width=\"421\" height=\"227\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Incipit-WoO-43-Kinsky.jpg 771w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Incipit-WoO-43-Kinsky-300x162.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Incipit-WoO-43-Kinsky-768x414.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 421px) 100vw, 421px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Incipit-WoO-44-Kinsky.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9102 alignright\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Incipit-WoO-44-Kinsky.jpg\" alt=\"\" width=\"336\" height=\"292\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Incipit-WoO-44-Kinsky.jpg 635w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Incipit-WoO-44-Kinsky-300x261.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 336px) 100vw, 336px\" \/><\/a>Die paarweise Gruppierung dieser vier St\u00fccke als WoO 43a\/b (Sonatine und Adagio) und WoO 44 a\/b (Sonatine Andante con Variazioni) im alten Beethoven-Verzeichnis von Kinsky und Halm ist dem damaligen Kenntnisstand der \u00dcberlieferung geschuldet: Die beiden unter WoO 44 gef\u00fchrten St\u00fccke waren aufgrund der Funde von Arthur Chitz in der gr\u00e4flichen Bibliothek eindeutig und ausschlie\u00dflich Josephine von Clary zuzuordnen. Zum Adagio WoO 43b hingegen war ein fr\u00fcheres Autograph in Berlin erhalten, und das in London \u00fcberlieferte Autograph zur Sonatine WoO 43a wies keine Widmung an die Comtesse auf. Daher ging man bei diesen beiden St\u00fccken zun\u00e4chst davon aus, dass sie schon in Wien und m\u00f6glicherweise f\u00fcr den Geiger und Mandolinisten Wenzel Krumpholz entstanden waren, mit dem Beethoven gut befreundet war. Die beiden zu WoO 43b \u00fcberlieferten Autographe wurden von Willy Hess als verschiedene Fassungen aufgefasst, die er in seinen Supplementen zur Gesamtausgabe sogar in einer synoptischen Fassung darbot.<\/p>\n<p>Erst in der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts ergab sich durch genauere Untersuchung der Autographe ein anderes Bild: Douglas Johnson stellte in den 70er Jahren fest, dass die Sonatine WoO 43a auf Papier geschrieben war, das Beethoven auf der Pragreise dabei hatte. Auf demselben Papier ist auch die vermeintliche zweite Fassung von WoO 43b notiert, die Arthur Chitz in der gr\u00e4flichen Bibliothek gefunden hatte. Zudem war die Sonatine WoO 43a Chitz zufolge auch in einer umfangreicheren (heute leider verschollenen) Abschrift von Mandolinenst\u00fccken aus der gr\u00e4flichen Bibliothek enthalten. Es gab also keinen Grund mehr, die beiden St\u00fccke WoO 43 mit Wenzel Krumpholz in Verbindung zu bringen, vielmehr handfeste Hinweise, dass auch diese 1796 in Prag f\u00fcr die Comtesse entstanden waren.<\/p>\n<p>Bei seiner Edition der Mandolinen-St\u00fccke f\u00fcr die neue <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=Werke+f%C3%BCr+Klavier+und+ein+Instrument+-+Horn+%28Violoncello%29%2C+Fl%C3%B6te+%28Violine%29%2C+Mandoline_4165\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beethoven-Gesamtausgabe<\/a> stellte Herausgeber Armin Raab in den 90er Jahren dann auch klar, dass die beiden Autographe von WoO 43b nicht zwei verschiedene, abgeschlossene Fassungen dokumentieren, sondern mehrere Werkstadien. Das zun\u00e4chst als Reinschrift begonnene Berliner Autograph wurde von Beethoven so stark \u00fcberarbeitet, dass man daraus nicht mehr h\u00e4tte musizieren k\u00f6nnen, zudem enthielt es noch keine Angaben zu Dynamik und Artikulation. Diese notierte Beethoven erst bei der erneuten Niederschrift des Werkes, die von ihm dann auch mit Titel und der Widmung \u201epour la belle J par LB\u201c versehen wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_9119\" style=\"width: 546px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Berliner-Autograph-Grasnick-25-6_j.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-9119\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9119 \" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Berliner-Autograph-Grasnick-25-6_j.jpg\" alt=\"\" width=\"536\" height=\"417\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Berliner-Autograph-Grasnick-25-6_j.jpg 918w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Berliner-Autograph-Grasnick-25-6_j-300x234.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2020\/11\/Berliner-Autograph-Grasnick-25-6_j-768x598.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 536px) 100vw, 536px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9119\" class=\"wp-caption-text\">Ausschnitt aus dem stark korrigierten Autograph zu WoO 43b (T. 56-71) <a href=\"https:\/\/digital.staatsbibliothek-berlin.de\/werkansicht\/?PPN=PPN89078101X\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Staatsbibliothek Berlin<\/a><\/p><\/div>\n<p>Auch das Autograph der Variationen WoO 44b weist starke \u00dcberarbeitungen auf: So war das Thema zun\u00e4chst volltaktig und nicht auftaktig konzipiert. Erst bei der letzten Variation angelangt, entschied Beethoven sich f\u00fcr die auftaktige Version und korrigierte dann das gesamte Manuskript entsprechend. Das vollst\u00e4ndige Fehlen von Artikulation und Dynamik l\u00e4sst zudem vermuten, dass die Variationen in dieser Form noch nicht endg\u00fcltig ausgearbeitet waren. Zwar enth\u00e4lt das Autograph schon einen Titel, aber eine explizite Widmung fehlt \u2013 wenn man einmal von einer bislang nicht aufgel\u00f6sten kryptischen Abk\u00fcrzung absieht, die in der Gesamtausgabe als \u201ef. d. L. h. n. [oder e?] J.\u201c \u00fcbertragen wird. Ob sich dahinter eine Widmung \u201ef\u00fcr die Liebe \u2026 Josephine\u201c verbirgt? Wir wissen es nicht.<\/p>\n<p>Was wir aber aus der autographen \u00dcberlieferung der vier S\u00e4tze erkennen k\u00f6nnen, ist Beethovens penibles Arbeiten an diesen kleinen Beitr\u00e4gen zur gr\u00e4flichen Hausmusik. Selbst das Autograph der gerade mal 45 Takte z\u00e4hlenden Sonatine WoO 43a weist mehrere \u00dcberarbeitungsstufen auf. Es war Beethoven also offenbar wichtig, hier gute Arbeit zu liefern. Ob die St\u00fccke deswegen freilich \u2013 wie j\u00fcngst mal wieder anl\u00e4sslich einer Neueinspielung des Adagio formuliert wurde \u2013 als veritable Liebesbriefe Beethovens an die Comtesse zu lesen sind, steht dahin. Aber gute und wom\u00f6glich von Herzen kommende Musik reicht ja eigentlich auch. Bl\u00e4ttern Sie doch mal rein in unsere <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=Werke+f%C3%BCr+Mandoline+und+Klavier_499\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ausgabe<\/a> \u2013 oder lauschen Sie einfach dieser wunderbaren Aufnahme des Adagios mit Begleitung eines historischen Hammerklaviers ( <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Hl_6pkyeYqc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Youtube<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im ebenso umfangreichen wie eindrucksvollen kammermusikalischen Oeuvre Beethovens nehmen die &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2020\/11\/23\/liebesbriefe-von-beethoven\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[293,731],"tags":[7,797],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9094"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9094"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9094\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9124,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9094\/revisions\/9124"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9094"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9094"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9094"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}