{"id":9400,"date":"2021-04-26T08:00:53","date_gmt":"2021-04-26T06:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.henle.de\/blog\/de\/?p=9400"},"modified":"2021-04-26T07:39:09","modified_gmt":"2021-04-26T05:39:09","slug":"bachs-cembalokonzerte-und-ihr-autograph","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2021\/04\/26\/bachs-cembalokonzerte-und-ihr-autograph\/","title":{"rendered":"Bachs Cembalokonzerte und ihr Autograph"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_9404\" style=\"width: 198px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/J.S.-Bach.jpeg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-9404\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9404 size-full\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/J.S.-Bach.jpeg\" alt=\"\" width=\"188\" height=\"268\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9404\" class=\"wp-caption-text\">Johann Sebastian Bach (1685\u20131750)<\/p><\/div>\n<p>Fragt man nach der Quellenlage zu Werken von Johann Sebastian Bach und sucht eine einfache Antwort, so kann man weder behaupten, sie sei ausgesprochen \u201egut\u201c noch \u201eschlecht\u201c. Bachs Kompositionen sind ganz unterschiedlich \u00fcberliefert, teils gibt es bewundernsw\u00fcrdige Reinschriften wie etwa zur <a href=\"https:\/\/www.bach-digital.de\/receive\/BachDigitalSource_source_00000842\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Matth\u00e4us-Passion<\/a> oder zu den <a href=\"https:\/\/www.bach-digital.de\/receive\/BachDigitalSource_source_00001678\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Inventionen und Sinfonien<\/a> (siehe auch unsere Ausgabe <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=Inventionen+und+Sinfonien_589\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HN 589<\/a>), teils sind sie nur in Abschriften \u00fcberliefert, die letztlich sogar die Frage offen lassen, ob Bach tats\u00e4chlich der Autor des betreffenden Werkes ist (ein ber\u00fchmter Fall: Orgeltoccata d-moll BWV 565, siehe unsere Ausgabe der <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=Toccata+d-moll+f%C3%BCr+Orgel+BWV+565+%28Johann+Sebastian+Bach%29_1479\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bearbeitung durch Busoni HN 1479<\/a>). <!--more--><\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich gibt es etliche Werke, die Bach nach der urspr\u00fcnglichen Komposition zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt \u00fcberarbeitete \u2013 und ausgerechnet diese Revisionsstadien sind oft unzureichend dokumentiert. So kommt es zu jenen ber\u00fcchtigt alptraumhaften Quellenlagen etwa der Sechs Suiten f\u00fcr Violoncello solo BWV 1007\u20131012 oder der Franz\u00f6sischen Suiten BWV 812\u2013817. Dass Bach beide Werke revidierte, ist inzwischen allgemein anerkannt. Nur hat sich von jenen Revisionen kein Autograph und keine durchgehend zuverl\u00e4ssige Abschrift erhalten. Die Quellenlage zu den <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=Franz%C3%B6sische+Suiten+BWV+812-817_593\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Franz\u00f6sischen Suiten<\/a> stellt sich daher folgenderma\u00dfen dar:<\/p>\n<div id=\"attachment_9403\" style=\"width: 633px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN-593-Stemma-dt.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-9403\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9403\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN-593-Stemma-dt.jpg\" alt=\"\" width=\"623\" height=\"276\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN-593-Stemma-dt.jpg 1147w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN-593-Stemma-dt-300x133.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN-593-Stemma-dt-1024x454.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN-593-Stemma-dt-768x340.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 623px) 100vw, 623px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9403\" class=\"wp-caption-text\">Stemma zur Quellenlage. Hinter den K\u00fcrzeln AB verbergen sich lauter Abschriften.<\/p><\/div>\n<p>Eine wahre Herausforderung f\u00fcr jeden Herausgeber (die Ullrich Scheideler bravur\u00f6s meistert).<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck gibt es aber andere F\u00e4lle: Auch die Cembalokonzerte Bachs wurden einer Revision unterzogen, hier ist aber alles \u00fcberraschend gut dokumentiert. Gegen Ende der 1730er Jahre legte Bach eine Partiturreinschrift von sieben Cembalokonzerten an (ein achtes Konzert blieb Fragment). Notation und Anlage des <a href=\"https:\/\/www.bach-digital.de\/receive\/BachDigitalSource_source_00001156\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Manuskriptes<\/a> zeigen, dass Bach diese Konzerte als Werkgruppe zusammenstellte, f\u00fcr welchen konkreten Anlass ist unbekannt. Eine attraktive Hypothese ist, dass sie im Zusammenhang mit Bachs Engagement f\u00fcr das Leipziger Collegium Musicum und dessen Auftritte im Caf\u00e9 Zimmermann, einem Vorl\u00e4ufer der Gewandhauskonzerte, stehen. Bach griff bei all diesen Konzerten auf \u00e4lteres Material zur\u00fcck, und zwar auf Solokonzerte f\u00fcr andere Instrumente. Die Solopartien formte er dabei in einen wirkungsvollen und virtuosen Klaviersatz um, aller Wahrscheinlichkeit nach f\u00fcr sich selbst, der bei den Auftritten sein Ensemble vom Cembalo aus leitete. Die Handschrift P 234 w\u00e4re somit eine Repertoire-Sammlung, die Bach f\u00fcr eigene Zwecke anlegte. Was aber hat das nun mit dem Thema \u201eRevision\u201c zu tun?<\/p>\n<p>Wie erw\u00e4hnt, sah sich Bach bei seinen sieben Cembalokonzerten mit der Aufgabe konfrontiert, Musik f\u00fcr Solostreicher oder -bl\u00e4ser in einen Klaviersatz zu \u00fcbertragen. Das ist bei Musik aus jener Zeit leicht gemacht, wenn man schablonenhaft vorgeht: Die Solopartie wandert in die rechte Hand, die linke Hand spielt einfach die Linie des Basso Continuo mit. Diese einfachste Art der Bearbeitung ist auch bei Bach \u00fcberliefert. In den <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/media\/foreword\/1380.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vorworten<\/a> unserer Urtextausgaben der beiden ersten Konzerte d-moll und E-dur (<a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/suche\/?q=HN1380&amp;katalog=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HN 1380\/7380<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/suche\/?q=HN1381&amp;katalog=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HN 1381\/7381<\/a>) werden derartige, fr\u00fchere Bearbeitungsstadien auch f\u00fcr die Musik dieser beiden Konzerte nachgewiesen. Als Bach die Sammelhandschrift P 234 erstellte, war er aber schon einen Schritt weiter: Die linke Hand \u00fcbernimmt in den Solopassagen deutlich anspruchsvollere Aufgaben als nur den Basso Continuo zu verdoppeln, siehe etwa T 9 ff. im 1. Satz von BWV 1052.<\/p>\n<div id=\"attachment_9405\" style=\"width: 2536px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN1380_T.-9-ff.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-9405\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9405 size-full\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN1380_T.-9-ff.jpg\" alt=\"\" width=\"2526\" height=\"1753\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN1380_T.-9-ff.jpg 2526w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN1380_T.-9-ff-300x208.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN1380_T.-9-ff-1024x711.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN1380_T.-9-ff-768x533.jpg 768w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN1380_T.-9-ff-1536x1066.jpg 1536w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN1380_T.-9-ff-2048x1421.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 2526px) 100vw, 2526px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9405\" class=\"wp-caption-text\">Konzert d-moll BWV 1052, 1. Satz, T. 7\u201312<\/p><\/div>\n<p>Aber damit nicht genug, auch mit der rechten Hand gab sich Bach nicht so schnell zufrieden. Ihm ging es darum, einen idiomatischen Klaviersatz zu schreiben; vor allem in den langsamen S\u00e4tzen musste er etwas tun, um die cantablen Violin- oder Bl\u00e4serpartien an den schnell verklingenden Ton des Cembalos anzupassen. Besonders sch\u00f6n sieht man dies im 2. Satz des E-dur-Konzertes. Hier \u00fcbernimmt Bach an vielen Stellen in seinem Autograph zun\u00e4chst die schlichte Melodielinie aus dem urspr\u00fcnglichen Solokonzert und f\u00fcgt erst in einem zweiten Schritt zahlreichte Verzierungen und L\u00e4ufe im leeren System dar\u00fcber ein. Er gew\u00e4hrleistet damit, dass die solcherart ornamentierte Solostimme auch auf dem Cembalo gut klingt.<\/p>\n<div id=\"attachment_9406\" style=\"width: 872px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/P234_S.32_T24-31.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-9406\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9406 size-full\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/P234_S.32_T24-31.jpg\" alt=\"\" width=\"862\" height=\"622\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/P234_S.32_T24-31.jpg 862w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/P234_S.32_T24-31-300x216.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/P234_S.32_T24-31-768x554.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 862px) 100vw, 862px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9406\" class=\"wp-caption-text\">Konzert E-dur BWV 1053, Siciliano, T. 24\u201331. (Quelle: D-B Mus.ms. Bach P 234)<\/p><\/div>\n<p>Eine Revision also innerhalb des Autographs, bei der \u201evorher-nachher\u201c gut zu unterscheiden und die G\u00fcltigkeit der \u00dcberarbeitung \u00fcber jeden Zweifel erhaben sind. Als erfahrener Blog-Leser ahnen Sie aber, was kommt: Dieses Revisionsstadium ist leider nicht Bachs letztes Wort.<\/p>\n<p>So sch\u00f6n die Sammelhandschrift ist \u2013 aus ihr lie\u00df sich im Caf\u00e9 Zimmermann unm\u00f6glich musizieren. Man brauchte Auff\u00fchrungsmaterial: eine Solostimme sowie Streicherstimmen, die entweder von Bach selbst oder von einem Kopisten aus der Partitur kopiert wurden. Leider ist im Fall der d-moll- und E-dur-Konzerte dieses originale Auff\u00fchrungsmaterial nicht erhalten. Gl\u00fccklicherweise besitzen wir aber Abschriften aus Bachs unmittelbarem Umfeld, und das h\u00e4lt eine \u00dcberraschung bereit. W\u00e4hrend die Streicherstimmen nahezu unver\u00e4ndert aus der Partitur \u00fcbernommen wurden, sind die Solopartien beider Konzerte nochmals grundlegend \u00fcberarbeitet worden. Einen stichhaltigen Beweis, dass Bach diese \u00dcberarbeitung vornahm, haben wir nicht. Wer aber sonst h\u00e4tte es sein k\u00f6nnen? \u00dcberdies macht es die \u00dcberlieferung aus Bachs Zirkel sehr wahrscheinlich, dass diese Fassungen der Cembalostimme von Bach autorisiert sind. Nehmen wir noch einmal das Siciliano aus dem E-dur-Konzert als Beispiel: Die von Bach in seiner eigenen Partitur erg\u00e4nzten Auszierungen tauchen weitgehend auch in der <a href=\"https:\/\/www.bach-digital.de\/receive\/BachDigitalSource_source_00000429\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sp\u00e4teren Abschrift<\/a> auf, es wurden aber weitere Umspielungen und vor allem Ornamente eingef\u00fcgt.<\/p>\n<div id=\"attachment_9408\" style=\"width: 467px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/BWV-1053_Abschrift-Agricola.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-9408\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9408 size-full\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/BWV-1053_Abschrift-Agricola.jpg\" alt=\"\" width=\"457\" height=\"692\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/BWV-1053_Abschrift-Agricola.jpg 457w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/BWV-1053_Abschrift-Agricola-198x300.jpg 198w\" sizes=\"(max-width: 457px) 100vw, 457px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9408\" class=\"wp-caption-text\">Konzert BWV 1053, Abschrift J.F. Agricola, Siciliano, T. 22\u201331. (Quelle: D-B Am.B 63)<\/p><\/div>\n<p>Also auch bei den Cembalokonzerten hat es Revisionen durch Bach gegeben, deren letzte Schritte nicht autograph dokumentiert sind. Im Unterschied zu den Franz\u00f6sischen Suiten etwa sind allerdings die erhaltenen Quellen so zuverl\u00e4ssig, dass sich eine Edition auf glaubw\u00fcrdige Quellen st\u00fctzen kann, die keine gro\u00dfen Probleme aufwerfen. So liegen den Henle-Urtextausgaben die sp\u00e4teren Abschriften zugrunde, das sch\u00f6ne Partiturautograph hingegen ist nicht unsere Hauptquelle. Nur an ganz wenigen Stellen vermuten wir, dass bei den zahlreichen Revisionsschritten m\u00f6glicherweise Information verloren gegangen ist oder fehlgedeutet wurde. So gibt es etwa eine Stelle im 3. Satz in BWV 1053, bei der nicht sicher ist, ob nicht die korrigierte autographe Lesart Bachs Intentionen n\u00e4herkommt. In unserer Ausgabe weist eine Fu\u00dfnote darauf hin.<\/p>\n<div id=\"attachment_9407\" style=\"width: 2463px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN1381_Bach-3.-Satz.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-9407\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9407 size-full\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN1381_Bach-3.-Satz.jpg\" alt=\"\" width=\"2453\" height=\"1344\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN1381_Bach-3.-Satz.jpg 2453w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN1381_Bach-3.-Satz-300x164.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN1381_Bach-3.-Satz-1024x561.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN1381_Bach-3.-Satz-768x421.jpg 768w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN1381_Bach-3.-Satz-1536x842.jpg 1536w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/04\/HN1381_Bach-3.-Satz-2048x1122.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 2453px) 100vw, 2453px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9407\" class=\"wp-caption-text\">Konzert E-dur BWV 1053, 3. Satz, T. 14\u201320.<\/p><\/div>\n<p>Die Cembalokonzerte Bachs haben also eine spannende Entstehungsgeschichte hinter sich, und das Partiturautograph, so wertvoll es ist, gibt in vielen Teilen nicht Bachs letzten Willen wieder. All das ist in unseren Urtextausgaben der beiden ersten Konzerte nachzulesen \u2013 und die noch fehlenden f\u00fcnf Konzerte werden in den kommenden Jahren selbstverst\u00e4ndlich folgen. Und zur Entspannung nach all den \u00dcberlegungen zu Quellen und Revisionen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OmWiNuO_reA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> eine klassisch geworden Aufnahme des oben zitierten, wunderbaren Sicialiano.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fragt man nach der Quellenlage zu Werken von Johann Sebastian &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2021\/04\/26\/bachs-cembalokonzerte-und-ihr-autograph\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[310,421,408],"tags":[806,807],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9400"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9400"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9400\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9416,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9400\/revisions\/9416"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9400"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9400"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9400"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}