{"id":9513,"date":"2021-07-05T08:00:23","date_gmt":"2021-07-05T06:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.henle.de\/blog\/de\/?p=9513"},"modified":"2021-07-02T09:06:15","modified_gmt":"2021-07-02T07:06:15","slug":"wie-bewegen-sich-fossilien-zu-einer-stelle-in-saint-saens-carnaval-des-animaux","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2021\/07\/05\/wie-bewegen-sich-fossilien-zu-einer-stelle-in-saint-saens-carnaval-des-animaux\/","title":{"rendered":"Wie bewegen sich Fossilien? Zu einer Stelle in Saint-Sa\u00ebns\u2019 Carnaval des animaux"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-9514\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild1.jpg\" alt=\"\" width=\"354\" height=\"141\" \/><\/a>Wenn ein Komponist sich entschlie\u00dft, eines seiner Werke zu Lebzeiten nicht zu ver\u00f6ffentlichen, gibt es in der Regel gute Gr\u00fcnde daf\u00fcr: Entweder es handelt sich um ein Jugend- oder Studienwerk, das zu unbedeutend f\u00fcr eine Drucklegung w\u00e4re oder eine inzwischen aufgegebene Stilrichtung repr\u00e4sentiert. Oder es stellt ein Gelegenheitswerk im wahrsten Sinn des Wortes dar, das nur privaten Auff\u00fchrungszwecken dienen soll. Letzteres trifft auch auf Camille Saint-Sa\u00ebns\u2019 wohl popul\u00e4rste Komposition zu, auf <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/suche\/?q=hn939&amp;katalog=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Le Carnaval des animaux<\/em><\/a> (komponiert 1886, erschienen postum 1922).<!--more--><\/p>\n<p>Die Entstehungs- und Auff\u00fchrungsgeschichte ist zu bekannt, als dass sie hier im Detail wiederholt werden m\u00fcsste (vgl. <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/media\/foreword\/0939.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vorwort in HN 939<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/media\/foreword\/9939.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HN 9939<\/a>). Saint-Sa\u00ebns hatte offenbar zu keinem Zeitpunkt an eine Publikation gedacht \u2013 es ging ihm um einen parodistischen Beitrag, der seinen sozusagen nat\u00fcrlichen Platz in der Karnevalszeit im Rahmen von privaten oder halb\u00f6ffentlichen Veranstaltungen hatte \u2013 wobei neben den Darbietungen am \u201eMardi gras\u201c (Faschingsdienstag) auch solche am \u201eMi-Car\u00eame\u201c (Fastenpause in der Mitte zwischen Aschermittwoch und Ostern) als Karnevalsauff\u00fchrungen galten. Eine Ausnahme bildete <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=Der+Schwan+aus+%22Der+Karneval+der+Tiere%22_943\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nr. 13 <em>Cygne <\/em>(Schwan)<\/a>, die der Komponist in einer Bearbeitung f\u00fcr Violoncello und Klavier (das Original im <em>Carnaval<\/em> ist f\u00fcr Cello und zwei Klaviere geschrieben) bereits 1887 herausgab. Aber diese Ausnahme ist insofern verst\u00e4ndlich, als das Moment der Satire hier ganz zugunsten der Kantabilit\u00e4t des Streichinstruments zur\u00fccktritt \u2013 ein St\u00fcck ernsthafter Musik, das sich nur durch den Bezug auf den Schwan in die Tierwelt der \u00fcbrigen St\u00fccke des <em>Carnaval<\/em> einordnet.<\/p>\n<p>Als Ganzes wurde die \u201eGrande Fantaisie zoologique\u201c, wie Saint-Sa\u00ebns seine Komposition im Untertitel nannte, bis 1894 mindestens zehn Mal in Paris aufgef\u00fchrt und dabei immer mit durchschlagendem Erfolg. Die damit einhergehende wachsende Beliebtheit war jedoch nicht im Sinne des Komponisten, der ja seinen Ehrgeiz einerseits auf seine Werke in Kammermusik und Symphonik, andererseits auf seine B\u00fchnenwerke ausrichtete. In der Folge untersagte er weitere \u00f6ffentliche Auff\u00fchrungen und gab das Werk auch nicht f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung frei. Im Testament von 1911 lie\u00df er immerhin zu, dass <em>Le Carnaval des animaux<\/em> nach seinem Tode bei seinem Hausverlag Durand erscheinen d\u00fcrfe, was denn auch nur drei Monate nach seinem Tod, im M\u00e4rz 1922, ausgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_9515\" style=\"width: 591px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-9515\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9515\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild2.jpg\" alt=\"\" width=\"581\" height=\"819\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild2.jpg 589w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild2-213x300.jpg 213w\" sizes=\"(max-width: 581px) 100vw, 581px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9515\" class=\"wp-caption-text\">Titelseite der Erstausgabe von 1922 (Paris, Biblioth\u00e8que nationale de France)<\/p><\/div>\n<p>F\u00fcr eine Urtext-Edition scheint bei dieser Quellenlage auf den ersten Blick das 1886 niedergeschriebene Autograph die einzige Quelle, da ja die Erstausgabe postum ohne Beteiligung des Komponisten erschien. Allerdings finden sich im Autograph keine der \u00fcblichen Verlags- oder Stecher-Eintragungen, das auf seine Funktion als Stichvorlage deutet; au\u00dferdem ergibt sich beim Vergleich beider Quellen eine ganze Reihe von kleinen Abweichungen. Insofern liegt der Gedanke nahe, dass die heute verlorenen Stimmen, die Saint-Sa\u00ebns f\u00fcr die Urauff\u00fchrung ausschreiben lie\u00df, direkt oder indirekt eine Rolle f\u00fcr die Erstausgabe gespielt haben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-9516 size-full\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild3.jpg\" alt=\"\" width=\"363\" height=\"185\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild3.jpg 363w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild3-300x153.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 363px) 100vw, 363px\" \/><\/a>Die markanteste Abweichung betrifft Nr. 12 <em>Fossiles<\/em> (Fossilien). Diese Nummer ist insofern ein Sonderfall, als auf engstem Raum gleich sechs verschiedene Melodien verarbeitet werden, vier popul\u00e4re franz\u00f6sische Volkslieder sowie die <em>Cavatine <\/em>aus Rossinis <em>Barbier von Sevilla<\/em> und ein rondoartig wiederkehrendes Thema aus der eigenen symphonischen Dichtung <em>Danse macabre<\/em>. Warum aber hei\u00dft die Nummer <em>Fossiles<\/em>? Es handelt sich \u2013 sei es aus der Volks-, sei es aus der Kunstmusik stammend \u2013 um Melodien, die, wie es Michael Stegemann ausgedr\u00fcckt hat, \u201etausendfach abgespielt, totmusiziert und schlie\u00dflich zu Fossilien der Tonkunst versteinert\u201c sind. Dies soll wohl auch die kleine Zeichnung ausdr\u00fccken, die Saint-Sa\u00ebns auf dem Titelblatt von Nr. 12 hinterlassen hat: ein Skelett eines urzeitlichen Tiers, das sozusagen wie das Ger\u00fcst der vorgef\u00fchrten Melodien zu einem Fossil versteinert ist.<\/p>\n<p>Im zweiten Abschnitt (Takte 17\u201325) verarbeitet Saint-Sa\u00ebns das seit dem 18. Jahrhundert sehr popul\u00e4re Lied <em>J\u2019ai du bon tabac dans ma tabati\u00e8re<\/em>, das bis heute in kaum einer Sammlung franz\u00f6sischer Volks- oder Kinderlieder fehlt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild4.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-9517 size-full\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild4.jpg\" alt=\"\" width=\"507\" height=\"75\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild4.jpg 507w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild4-300x44.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 507px) 100vw, 507px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ohne Frage: Diese Melodie kannte und kennt bis heute jeder in Frankreich \u2013 sozusagen bis zum \u00dcberdruss. Saint-Sa\u00ebns verhilft dem Fossil durch zwei Eingriffe zu neuem Leben: Er f\u00e4chert die Melodie polyphon durch Gegenstimmen (mit Umkehrung der pr\u00e4gnanten Achtelbewegung) sowie harmonisch durch Modulationen in benachbarte Tonarten auf. Der Takt 24 kurz vor dem Ende des Abschnitts fungiert als R\u00fcckf\u00fchrung von c-moll zur Tonika B-dur, die in Takt 25 als Abschluss erscheint.<\/p>\n<div id=\"attachment_9518\" style=\"width: 573px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild5.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-9518\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9518\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild5.jpg\" alt=\"\" width=\"563\" height=\"243\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild5.jpg 605w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild5-300x129.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9518\" class=\"wp-caption-text\">Autograph, Takte 20-24 (Paris, Biblioth\u00e8que nationale de France, Ms. 2456); Besetzung: Violine 1, Violine 2, Viola, Violoncello, Kontrabass<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_9519\" style=\"width: 577px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild6.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-9519\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9519\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild6.jpg\" alt=\"\" width=\"567\" height=\"209\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild6.jpg 605w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2021\/07\/Bild6-300x111.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9519\" class=\"wp-caption-text\">Erstausgabe, Takte 21-24<\/p><\/div>\n<p>In der Erstausgabe sind die Noten der Violine 1 und der Viola ge\u00e4ndert, und zwar so, dass Kopierversehen oder Stichfehler ausgeschlossen sind. Violine 1 hat in der ersten Takth\u00e4lfte im Druck <em>c<\/em><sup>2<\/sup>&#8211;<em>d<\/em><sup>2<\/sup>&#8211;<em>es<\/em><sup>2<\/sup>&#8211;<em>c<\/em><sup>2<\/sup> statt original <em>es<\/em><sup>2<\/sup>&#8211;<em>d<\/em><sup>2<\/sup>&#8211;<em>c<\/em><sup>2<\/sup>&#8211;<em>es<\/em><sup>2<\/sup>. Der Grund f\u00fcr die \u00c4nderung scheint zu sein, Oktavenparallelen mit Cello und Kontrabass zu vermeiden. Bei der Viola sind Akzent auf der Z\u00e4hlzeit 1+ im Alla breve-Takt und \u00dcberbindung im Autograph Elemente, die keine Analogie in diesem Abschnitt haben und in der Erstausgabe zugunsten einer Achtel-Bewegung ge\u00e4ndert sind, die \u00c4hnlichkeiten mit vorangegangenen Takten aufweist.<\/p>\n<p>Die beiden Abweichungen werfen mehrere Fragen auf: Stammen die Varianten in Violine 1 und Viola aus den verschollenen Stimmen, wurden also m\u00f6glicherweise bei Auff\u00fchrungen von den Spielern bewusst ge\u00e4ndert? Vielleicht sogar mit Billigung von Saint-Sa\u00ebns, der zumindest bei den ersten vier Auff\u00fchrungen nachweislich als Pianist mitbeteiligt war? Oder handelt es sich um einen redaktionellen Eingriff des Herausgebers der postumen Ausgabe, der gem\u00e4\u00df seinem musikalischen Sachverstand die \u00c4nderungen vorgenommen hat?<\/p>\n<p>Pointiert gesagt: Wie soll sich hier das Fossil <em>J\u2019ai du bon tabac<\/em> bewegen?<\/p>\n<p>In den verf\u00fcgbaren Ausgaben finden sich unterschiedliche L\u00f6sungen, Eulenburg zum Beispiel bringt die Version der Erstausgabe, Breitkopf die des Autographs. Eine eindeutige Antwort gibt es nicht, aber es spricht doch manches daf\u00fcr, dass die Lesart des Autographs kein Versehen, sondern ein bewusstes Aufbrechen des eigentlich zu erwartenden Ablaufs darstellt. Der Akzent bringt am Ende ein neues Element in die polyphone Auff\u00e4cherung ein, und die Oktavverdoppelung k\u00f6nnte \u2013 quasi als Augenzwinkern des exzellenten Kenners der Musikgeschichte, der Saint-Sa\u00ebns zweifellos war \u2013 als Indiz f\u00fcr eine nur noch in der Volksmusik erhaltene, altert\u00fcmliche, sprich: fossile Art des Musizierens gedeutet werden. Daher hat Ernst-G\u00fcnter Heinemann, der Herausgeber der Henle-Editionen <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=Le+Carnaval+des+animaux_939\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HN 939 (Stimmen)<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=Le+Carnaval+des+animaux_9939\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HN 9939 (Studien-Edition)<\/a>, im Haupttext die Version des Autographs beibehalten, aber selbstverst\u00e4ndlich die Abweichungen in den Bemerkungen dokumentiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ein Komponist sich entschlie\u00dft, eines seiner Werke zu Lebzeiten &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2021\/07\/05\/wie-bewegen-sich-fossilien-zu-einer-stelle-in-saint-saens-carnaval-des-animaux\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,90,102],"tags":[818],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9513"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9513"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9513\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9521,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9513\/revisions\/9521"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9513"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9513"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9513"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}