{"id":9977,"date":"2022-06-06T08:00:46","date_gmt":"2022-06-06T06:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.henle.de\/blog\/de\/?p=9977"},"modified":"2022-05-30T11:00:56","modified_gmt":"2022-05-30T09:00:56","slug":"johann-kuhnau-zum-300-todestag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2022\/06\/06\/johann-kuhnau-zum-300-todestag\/","title":{"rendered":"Johann Kuhnau zum 300. Todestag"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_9981\" style=\"width: 203px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Johann_Kuhnau.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-9981\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-9981\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Johann_Kuhnau.jpg\" alt=\"\" width=\"193\" height=\"257\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Johann_Kuhnau.jpg 900w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Johann_Kuhnau-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Johann_Kuhnau-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9981\" class=\"wp-caption-text\">Johann Kuhnau<\/p><\/div>\n<p>In diesem Jahr widmen sich die wechselnden Autoren unseres Henle-Lektoren-Blogs neben lauter spannenden Spezialthemen in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden Komponisten-Jubil\u00e4en. Erst vor zwei Wochen schrieb mein Kollege Peter Jost eine W\u00fcrdigung zu <a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2022\/05\/23\/zwischen-den-stuehlen-ein-portraet-cesar-francks-zum-200-geburtstag\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">C\u00e9sar Francks 200. Geburtstag<\/a>. Heute gehe ich in der Musikgeschichte einen gro\u00dfen Schritt zur\u00fcck und werfe ein paar Schlaglichter auf Johann Kuhnau (geboren 6. April 1660), dessen 300. Todestag wir gestern begehen konnten. Runde Geburtstage eignen sich prinzipiell besser zum Feiern als Todestage. Aber da sich gestern Kuhnaus Todestag (5. Juni 1722) zum 300. Mal j\u00e4hrte, ist das ein guter Anlass, sich einmal genauer mit dieser faszinierenden Pers\u00f6nlichkeit aus dem 17.\/18. Jahrhundert zu befassen.<!--more--><\/p>\n<p>Einsteigen will ich mit Musik \u2013 Trauermusik, passend zum Todestag. Denn eines der bekanntesten Werke Kuhnaus ist die Motette <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Tristis_est_anima_mea_(attributed_to_Kuhnau)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eTristis est anima mea\u201c<\/a> zum Gr\u00fcndonnerstag (wobei Kuhnaus Autorschaft in j\u00fcngerer Zeit angezweifelt wird\u2026). Angesichts dieser hochexpressiven, bewegenden Musik frage ich mich: Warum h\u00f6ren wir nicht mehr von Kuhnau? Und mit dieser Frage sind wir gleich schon im Zentrum eines der Kuhnau-Probleme. Ein Gro\u00dfteil seines Schaffens muss n\u00e4mlich als verloren gelten; hinzu kommen etliche Werke von zweifelhafter Echtheit (wie eben auch die Motette \u201eTristis est anima mea\u201c). Schauen Sie einmal auf die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Johann_Kuhnau\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Werkliste im Wikipedia-Eintrag<\/a>. Es liegt auf der Hand, dass sich diese Basis schlecht dazu eignet, das Schaffen eines K\u00fcnstlers zu w\u00fcrdigen. Unser Bild vom Komponisten Kuhnau muss zwangsl\u00e4ufig l\u00fcckenhaft und unscharf bleiben. Ein Jammer, denn wer wei\u00df, welche Sch\u00e4tze uns da verloren gegangen sind\u2026<\/p>\n<p>Was aber wissen wir \u00fcber Kuhnau? Die am h\u00e4ufigsten zu h\u00f6rende Antwort f\u00fchrt uns gleich zum n\u00e4chsten Kuhnau-Problem. Kuhnau war Johann Sebastian Bachs Vorg\u00e4nger im Amt des Thomaskantors. Welch traurige Bilanz, wenn das bekannteste biographische Detail auf einen anderen Komponisten verweist, in dessen m\u00e4chtigem Schatten Kuhnau in der musikgeschichtlichen Wahrnehmung der Nachwelt steht! Von Konkurrenten \u00fcberschattet zu werden \u2013 dieses Schicksal drohte Kuhnau auch schon zu seinen Lebzeiten. Denn gleichzeitig mit ihm wirkte in Leipzig der junge Georg Philipp Telemann, der schnell ein begeistertes Publikum um sich scharte und auch die Leipziger Ratsherrn so \u00fcberzeugte, dass sie Kuhnau zentrale Teile seiner Verpflichtungen entzogen und in Telemanns H\u00e4nde legten \u2013 was zu langwierigen Querelen zwischen Kuhnau und seinen Arbeitgebern f\u00fchrte. \u201eDas wilde Opern Wesen\u201c, das Telemann aus Kuhnaus Sicht veranstaltete, dr\u00e4ngte diesen an den Rand des musikalischen Geschehens.<\/p>\n<p>Dabei hatte Kuhnau au\u00dfergew\u00f6hnlich viel zu bieten. Neben der Musik war die Rechtswissenschaft sein zweites Standbein. Kuhnau war promovierter Jurist, praktizierte lange Zeit als Anwalt und galt als umfassend gebildeter Gelehrter. Sogar einen <a href=\"https:\/\/imslp.org\/wiki\/Der_musicalische_Quack-Salber_(Kuhnau%2C_Johann)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">satirischen Roman<\/a> hat er zu Lebzeiten ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Kuhnau-Clavir-Uebung.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-9982 size-full\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Kuhnau-Clavir-Uebung.jpg\" alt=\"\" width=\"2245\" height=\"1429\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Kuhnau-Clavir-Uebung.jpg 2245w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Kuhnau-Clavir-Uebung-300x191.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Kuhnau-Clavir-Uebung-1024x652.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Kuhnau-Clavir-Uebung-768x489.jpg 768w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Kuhnau-Clavir-Uebung-1536x978.jpg 1536w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Kuhnau-Clavir-Uebung-2048x1304.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 2245px) 100vw, 2245px\" \/><\/a>Von bleibendem Wert sind die von ihm selbst im Druck ver\u00f6ffentlichten Zyklen mit Werken f\u00fcr Tasteninstrumente: Zwei Suiten-Reihen (<em>Clavier \u00dcbung<\/em>, Teil I &amp; II), die <em>Frischen Clavier Fr\u00fcchte<\/em> und die <em>Musicalische Vorstellung einiger biblischer Historien<\/em>. S\u00e4mtliche Werke f\u00fcr Tasteninstrument sind 2014 im G. Henle Verlag in einem <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/de\/detail\/?Titel=S%C3%A4mtliche+Werke+f%C3%BCr+Tasteninstrument_956\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sammelband<\/a> erschienen.<\/p>\n<p>Am popul\u00e4rsten sind sicher die oft \u201eBiblische Sonaten\u201c genannten Werke, weil sie besonders sch\u00f6ne Beispiele f\u00fcr barocke, programmatisch inspirierte Musik darstellen. Kuhnau nimmt sich in jeder dieser sechs Sonaten ein biblisches Thema aus dem Alten Testament vor und malt verschiedene Szenen mit T\u00f6nen (wobei im Notentext mit Hilfe von \u00dcberschriften das jeweilige Geschehen verdeutlicht wird). Exemplarisch hier eine Seite aus der 1. Sonate, die das Thema \u201eDavid gegen Goliath\u201c hat. Kuhnau komponiert etwa sehr anschaulich aus, wie David den Stein schleudert und Goliath f\u00e4llt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/HN-956-S.-123.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-9980 size-full\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/HN-956-S.-123.png\" alt=\"\" width=\"638\" height=\"698\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/HN-956-S.-123.png 638w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/HN-956-S.-123-274x300.png 274w\" sizes=\"(max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/a>Die gesamte Sonate (mit \u00fcbersetzten Texten \u2013 und Bildmaterial, das aber nicht von Kuhnau stammt) l\u00e4sst sich <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0hRMor20InE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> gut nachverfolgen.<\/p>\n<p>Mir pers\u00f6nlich gefallen jedoch die \u201efreien\u201c Kompositionen besser, die Suiten der beiden \u201eClavier\u00fcbungen\u201c (z.B. die <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=bOz1NWeGi5E\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nr. V<\/a>, oder die wunderbare <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=7sfHutEvBtU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aria<\/a> aus der VI. Suite). Aber auch die <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=SbELrDsG5go\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eClavier Fr\u00fcchte\u201c<\/a> sind \u00e4u\u00dferst reizvoll. Vom formalen Zuschnitt her handelt es sich um barocke Ensemble-Sonaten; indem Kuhnau jedoch f\u00fcr ein Tasteninstrument schreibt, geh\u00f6rt er zu den ersten Komponisten, die Sonaten f\u00fcr \u201eClavier\u201c erfanden. Zu entdecken sind mannigfaltige Formen zwischen Triosonate und Concerto. Klanglich, rhythmisch, harmonisch \u00e4u\u00dferst reizvolle Musik, die sich selbstverst\u00e4ndlich auch auf dem modernen Klavier oder Fl\u00fcgel bestens darstellen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Kuhnau-Clavir-Fruechte.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-9983 size-full\" src=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Kuhnau-Clavir-Fruechte.jpg\" alt=\"\" width=\"2247\" height=\"1426\" srcset=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Kuhnau-Clavir-Fruechte.jpg 2247w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Kuhnau-Clavir-Fruechte-300x190.jpg 300w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Kuhnau-Clavir-Fruechte-1024x650.jpg 1024w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Kuhnau-Clavir-Fruechte-768x487.jpg 768w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Kuhnau-Clavir-Fruechte-1536x975.jpg 1536w, https:\/\/blog.henle.de\/de\/files\/2022\/06\/Kuhnau-Clavir-Fruechte-2048x1300.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 2247px) 100vw, 2247px\" \/><\/a>Ich kann nur empfehlen, sich einmal auf Entdeckungsreise durch diesen Kosmos zu begeben. Uns ist diese Musik nicht mehr sehr pr\u00e4sent; das sollte aber nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass Kuhnaus Drucke zu seinen Lebzeiten sehr erfolgreich waren, und sogar Charles Burney schreibt 1775, gut 50 Jahre nach Kuhnaus Tod: \u201eEr komponierte [&#8230;] (besonders wichtige) Cembalo Sonaten, die noch immer erh\u00e4ltlich sind und gespielt werden.\u201c Zu einer Zeit, als zumeist nur das gespielt wurde, was gerade frisch komponiert war, als der Repertoire-Gedanke noch nicht ausgepr\u00e4gt war, ist es erstaunlich, dass Kuhnaus Werke f\u00fcr Tasteninstrument offensichtlich noch immer Teil der allgemeinen Musikpraxis waren.<\/p>\n<p>F\u00fcr diese gro\u00dfe Verbreitung sind die zahlreichen Druckexemplare Zeugnisse, die sich bis heute erhalten haben. Kuhnaus Drucke erfuhren immer wieder Nachauflagen, sodass sich ein breiter Quellenfundus erhalten hat. Dieser Fundus stellte allerdings wiederum den Herausgeber (mich selbst) vor ganz neuartige editorische Probleme. Schnell zeigte sich im Verlauf des Quellenvergleichs, dass Kuhnau bei Nachdrucken die Chance nutzte, seine Werke zu korrigieren. Diese Korrekturseiten wurden aber bei einer neuen Auflage nicht immer auch in die neuen Exemplare eingebunden, sondern teilweise wurden Seiten aus \u00e4lteren Stadien verwendet, wenn diese noch verf\u00fcgbar waren. Neuauflagen (die man am neuen Titelblatt schnell als solche identifizieren kann) enthalten paradoxerweise daher mitunter alte, inzwischen \u00fcberholte Textst\u00e4nde, sodass fallweise zu entscheiden war, welche Teile des Quellenmaterials tats\u00e4chlich die Fassung letzter Hand \u00fcberlieferten. Wer sich f\u00fcr derartige \u201ephilologische N\u00fcsse\u201c interessiert, dem sei ein Blick in den <a href=\"https:\/\/www.henle.de\/media\/review\/0956.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kritischen Bericht<\/a> empfohlen.<\/p>\n<p>An Kuhnaus Erfolg zu seinen Lebzeiten und dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen wir also nicht zweifeln. Ich w\u00fcnsche mir, dass dieser Erfolg \u2013 vielleicht auch aus Anlass des 300. Todestages \u2013 wieder einen neuen Schub erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Und apropos Schatten: Wer in wessen Schatten stand (Kuhnau bzw. Bach) muss aus historischer Sicht vermutlich anders bewertet werden. Ist es Zufall, dass Bach ausgerechnet mit seinem gedruckten \u201eOpus 1\u201c, den 6 Partiten f\u00fcr Cembalo BWV 825\u2013830, im Titel an seinen Amtsvorg\u00e4nger ankn\u00fcpft und sie \u201eClavier \u00dcbung\u201c nennt? Der Titel mag zwar allgemein gebr\u00e4uchlich gewesen sein, Bach wird aber sicher auch den damals noch zirkulierenden Drucken der \u201eClavier \u00dcbung\u201c Kuhnaus seine Referenz erwiesen haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Jahr widmen sich die wechselnden Autoren unseres Henle-Lektoren-Blogs &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.henle.de\/de\/2022\/06\/06\/johann-kuhnau-zum-300-todestag\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[836,3],"tags":[837],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9977"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9977"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9977\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9987,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9977\/revisions\/9987"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9977"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9977"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.henle.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9977"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}