Nur was man ganz hat, hat man wirklich – das gilt natürlich auch für Beethoven und so ist es wenig überraschend, dass man mit der Sucheingabe „Der ganze Beethoven“ im Beethoven-Jahr erstaunlich viele Treffer findet. Allerdings belehren die Ergebnisse einer Suche mit Begriffen wie „Gesamtwerk“ oder „Gesamtausgabe“ uns schnell darüber, dass „man“ Beethoven heute eher hört als liest oder spielt. Denn lange vor der bekanntlich bei Henle erscheinenden wissenschaftlichen Gesamtausgabe werden einem an erster Trefferstelle große Konzertzyklen oder riesige CD-Produktionen angezeigt, die sein gesamtes Oeuvre abdecken – und Beethoven auf der ganzen Welt verbreiten. Das erscheint uns heute selbstverständlich – und ist in Zeiten von Corona immerhin eine Möglichkeit, sich trotz geschlossener Museen, Konzertsäle und Opernhäuser mit dem „ganzen Beethoven“ zu beschäftigen. Aber wie war das eigentlich früher? Und seit wann gibt es dieses Interesse am „ganzen Beethoven“? Weiterlesen →