
Das Waldbauer-Kerpely-Quartett (stehend) mit Béla Bartók (links sitzend) und Zoltán Kodály (rechts sitzend); wikimedia commons
Die Kritische Gesamtausgabe Béla Bartók, die der G. Henle Verlag seit 2017 gemeinsam mit dem ungarischen Verlag Editio Musica Budapest veröffentlicht, hat es in den ersten fünf Jahren auf stolze sieben Bände gebracht. Von den Klavierwerken 1914–1920 über die großen pädagogischen Zyklen Für Kinder und Mikrokosmos bis hin zu einem gewichtigen Band mit Chorwerken und dem berühmten Konzert für Orchester decken diese bereits unterschiedlichste Bereiche aus Bartóks Œuvre ab – die Kammermusik aber fehlte noch. Um so passender, dass in diesem Frühjahr – pünktlich zum Jahr des Streichquartetts bei Henle – der Band mit den Streichquartetten Nr. 1–6 erschien. Herausgegeben wurde er von keinem Geringeren als László Somfai – dem Gründer der Gesamtausgabe und profundesten Kenner von Bartóks Œuvre – in Zusammenarbeit mit einem Bartók-Forscher der jüngeren Generation, Zsombor Németh. Aus Anlass des Erscheinens haben die beiden uns freundlicherweise ein Interview gewährt. Weiterlesen







