Für Editoren von Urtext-Ausgaben tritt für den Zeitraum ab etwa 1890 ein neues Medium als mögliche Quelle hinzu: historische Aufnahmen, sei es von eng mit dem Komponisten verbundenen Interpreten oder gar vom Komponisten selbst gespielt. Das gilt insbesondere für Aufnahmen der eigenen Klavierwerke, waren doch die meisten Komponisten der Zeit auch gute Pianisten, die selbst in Konzerten auftraten. Peter Cossé hat im Zusammenhang mit Debussys und Ravels Aufnahmen eigener Klavierwerke das schöne Bonmot vom „akustischen Blick unter den pianistischen Rock der Musikgeschichte“ hinterlassen. Weiterlesen
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