Das ungemein heitere D-dur-Trio aus dem Menuett von Mozarts sonst so düster-dramatischem d-moll-Streichquartett KV 421 gehört schon immer zu meinen Lieblingsstücken. Die erste Violine, begleitet von simpler „pizzicato“-Begleitung der Unterstimmen, spielt dabei raffiniert mit Volksmusik-Anklängen: zum einen stimmt sie ganz offenkundig einen Jodler an, erkennbar an der simplen Dreiklangsmelodik, bei der gewissermaßen die Bruststimme immer wieder in die „Kopfstimme“ umschlägt, eben wie bei einem echten alpenländischen Jodler; zum andern durchzieht den ganzen Satz geradezu prototypisch der sogenannte „lombardische“ Rhythmus, untrügliches Kennzeichen etwa für schottische, ungarische oder slawische Volksmusik (erkennbar am umgekehrt punktierten, synkopischen Rhythmus): Weiterlesen
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