Das 19. Jahrhundert ist reich an Künstlerfreundschaften. Diejenige zwischen Franz Liszt und Richard Wagner hebt sich nicht nur durch die Bedeutung ihres musikalischen Schaffens, ihre komplexen persönlichen Beziehungen, sondern auch durch ein markantes Ungleichgewicht bezüglich Geben und Nehmen hervor. Pointiert gesagt: Der eine, Liszt, bewunderte, der andere, Wagner, ließ sich bewundern. Liszts Einsatz für Wagners Opern und Musikdramen, für die er vorbehaltlose Begeisterung empfand, kannte keine Grenzen, während Wagner Liszts Werke, von den Symphonischen Dichtungen abgesehen, kaum zur Kenntnis nahm und allenfalls aus Dankbarkeit für die ihm zuteil gewordene Hilfe lobend anerkannte.
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