Franz Schuberts Klaviermusik ist ein schier unendlich-magisches Wunderreich. Auf kleinstem Raum kann er bekanntlich auf verblüffende Weise in harmonisch entlegenste Bereiche modulieren – und wieder zurück. So auch im vielgespielten Impromptu in As-dur D 935, Nr. 2. Dessen Mittelteil in Des-dur gehört seit jeher zu meinen absoluten Schubert-Lieblingsstellen. Immer läuft mir ein wohliger Schauer über den Rücken, wenn der sanfte Triolen-Abschnitt mit der darin versteckten Melodie beginnt: Weiterlesen
Suchen
Subscribe2
-
Neueste Beiträge
- „Meine Verbesserungssucht ist ein chronisches, unverbesserliches Übel“ Zu Liszts 2. Klavierkonzert
- Neues Jahr, neues Glück: Willkommen Sebastian Lee!
- Weihnachts-Blog
- Mozarts letztes Klavierkonzert – Wiederbegegnung mit einem Klassiker
- Arcis meets Alexander – Glasunows Saxophonquartett endlich in einer verlässlichen Urtextausgabe
Schlagwörter
Artikulation Autograph Bach Bartók Bearbeitung Beethoven Brahms Chopin Debussy Dvořák Dynamik Erstausgabe Fassungen Fauré Fingersatz Gesamtausgabe Haydn Horn Interview Klarinette Klavier Klavierkonzert Klaviersonate Kontrabass Lesart Liszt Mozart Notation Quellen Rachmaninow Ravel Revision Saint-Saëns Satie Schubert Schumann Skrjabin Streichquartett Urtext Variationen Viola Violinkonzert Violinsonate Vorzeichen Weihnachten




Auch wenn in letzter Zeit Komponisten wie Debussy, Beethoven oder aktuell Saint-Saëns aufgrund ihrer Jubiläen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit standen und stehen – der geheime Star im Henle-Programm der letzten Jahre scheint mir Antonín Dvořák zu sein. Nicht weniger als elf neue Urtext-Ausgaben seiner Werke sind in unserem Verlag seit 2015 erschienen, darunter viele große und zentrale Werke seines Schaffens wie die späten Streichquartette op. 96, 105 und 106, das Klavierquintett op. 81, das Klaviertrio op. 65 und die Humoresken op. 101 für Klavier. In diesen Tagen wird unsere Neuausgabe der Bläserserenade d-moll op. 44 (


