Auch wenn in letzter Zeit Komponisten wie Debussy, Beethoven oder aktuell Saint-Saëns aufgrund ihrer Jubiläen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit standen und stehen – der geheime Star im Henle-Programm der letzten Jahre scheint mir Antonín Dvořák zu sein. Nicht weniger als elf neue Urtext-Ausgaben seiner Werke sind in unserem Verlag seit 2015 erschienen, darunter viele große und zentrale Werke seines Schaffens wie die späten Streichquartette op. 96, 105 und 106, das Klavierquintett op. 81, das Klaviertrio op. 65 und die Humoresken op. 101 für Klavier. In diesen Tagen wird unsere Neuausgabe der Bläserserenade d-moll op. 44 (HN 1234/HN 7234) erscheinen und das Dutzend voll machen. Und es geht selbstverständlich weiter: bereits in Vorbereitung für diesen Herbst sind Dvořáks „slawisches“ Streichquartett Es-dur op. 51 und – ein besonderer Höhepunkt – sein legendäres Cellokonzert. Weiterlesen
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Das Klavierquintett ist gewissermaßen die „Superschwergewichtsklasse“ unter den kammermusikalischen Besetzungen: die mächtige Klangfülle des Klaviers trifft auf den ebenbürtigen Partner eines Streichquartetts, das für sich allein genommen schon ein eigenständiges Ensemble bildet. Diese Kombination bietet eine große Palette von Klangfarben und erlaubt eine enorme dynamische Bandbreite, von intimen Duetten bis hin zu Steigerungen von fast symphonischen Ausmaßen. 

