Fragt man nach der Quellenlage zu Werken von Johann Sebastian Bach und sucht eine einfache Antwort, so kann man weder behaupten, sie sei ausgesprochen „gut“ noch „schlecht“. Bachs Kompositionen sind ganz unterschiedlich überliefert, teils gibt es bewundernswürdige Reinschriften wie etwa zur Matthäus-Passion oder zu den Inventionen und Sinfonien (siehe auch unsere Ausgabe HN 589), teils sind sie nur in Abschriften überliefert, die letztlich sogar die Frage offen lassen, ob Bach tatsächlich der Autor des betreffenden Werkes ist (ein berühmter Fall: Orgeltoccata d-moll BWV 565, siehe unsere Ausgabe der Bearbeitung durch Busoni HN 1479). Weiterlesen
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Das Klavierquintett ist gewissermaßen die „Superschwergewichtsklasse“ unter den kammermusikalischen Besetzungen: die mächtige Klangfülle des Klaviers trifft auf den ebenbürtigen Partner eines Streichquartetts, das für sich allein genommen schon ein eigenständiges Ensemble bildet. Diese Kombination bietet eine große Palette von Klangfarben und erlaubt eine enorme dynamische Bandbreite, von intimen Duetten bis hin zu Steigerungen von fast symphonischen Ausmaßen. 




