Musik für Klavier zu vier Händen bringen wir heutzutage unwillkürlich mit dem 19. Jahrhundert in Verbindung. Es handelt sich um die Hausmusik-Gattung schlechthin. Klavierspielen konnten in der biedermeierlichen Welt viele, und zu vier Händen lässt sich mit wenig Aufwand – will sagen mit bescheidenem technischen Können – doch recht klangvoll musizieren. Gerade im Klavierunterricht wird daher das Vierhändigspiel noch immer gern und viel praktiziert. Meist spielt der Lehrer den Secondo-Part (und sorgt damit für eine orchestrale Grundierung), während der Schüler den leichter zu bewältigenden, Melodie tragenden Primo-Part beisteuert (man denke nur an die Werke des unvermeidlichen Anton Diabelli). Erfolgserlebnis garantiert! Und damit das Ganze noch besser klingt, tritt der Lehrer beim Musizieren das rechte Pedal. Weiterlesen
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Zu den beliebtesten und erfolgreichsten Kompositionen Edvard Griegs gehören zweifellos seine Lyrischen Stücke für Klavier, die er zwischen 1867 und 1901 in zehn Einzelheften veröffentlichte und schließlich 1902 in einem Gesamtband zusammenfasste. Doch obwohl die Ausgaben schon zu seinen Lebzeiten zehntausendfach nachgedruckt wurden, sind manche Fehler und Merkwürdigkeiten bis heute unverändert stehen geblieben…


