In früheren Blogbeiträgen kamen bereits gelegentlich Bearbeitungen zur Sprache. Den Anlass, dieses Thema erneut aufzugreifen, bietet die soeben erschienene Neuausgabe von Claude Debussys Minstrels in der Fassung für Violine und Klavier (HN 1246).
Obwohl der französische Komponist gegenüber solchen Neufassungen für andere Besetzungen eher eine skeptische Haltung einnahm – und zwar umso stärker, je älter er wurde –, haben sich Transkriptionen von Debussys Hand in erstaunlicher Zahl erhalten. Eine der weniger bekannten Bearbeitungen eines eigenen Werks betrifft Minstrels, das letzte Stück aus dem ersten, 1910 erschienenen Heft der Préludes für Klavier. Ausschlaggebend war in diesem Fall Debussys Freundschaft zu dem Geiger Arthur Hartmann. Weiterlesen →