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Die Notenausgabe eines Klaviertrios besteht bekanntlich prinzipiell aus einer Klavierpartitur mit zwei eingelegten Solostimmen (Violine und Cello). Nur der Pianist spielt aus der Partitur, bestehend aus groß gestochener Klavierakkolade und darüber platzierten, kleiner gedruckten Streicherstimmen, zuoberst die Violinstimme, darunter der Cellopart. Das ist soweit keine Neuigkeit. Was aber viele Musiker nicht wissen: Diese spezifische Partiturform der heutigen Klaviertrio-Musikalien ist eine Erfindung (und Normierung) des 19. Jahrhunderts. Die originale Überlieferung bis in die Beethoven-Zeit kennt weder die Klavierpartitur, noch gab es eine einheitliche Notationsweise der Komponisten. Weiterlesen
