Maurice Ravels Konzertrhapsodie „Tzigane“ liegt bekanntlich in drei Fassungen vor: in der originalen für Violine und Klavier (April/Mai 1924), in der wenig später entstandenen für Violine und Orchester (Juli 1924) sowie in einer Version für Violine und Luthéal (Oktober 1924), eine damals soeben erst entwickelte und rasch wieder aufgegebene Vorrichtung für Saiteninstrumente, die beim Einbau in Klavier oder Flügel die Erzeugung neuer Klangregister ermöglichte, wobei es Ravel hier vor allem auf die klangliche Imitation des ungarischen Cymbals ankam. Weiterlesen
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Vor allem für Pianisten und Streicher steht der Name Henle für verlässliche Urtext-Ausgaben ihres klassischen Repertoires – da der Verlagsgründer Günter Henle selbst Pianist war, lag der Schwerpunkt der frühen Verlagsjahre auch auf der entsprechenden Literatur. Doch inzwischen haben sich ebenfalls die Blasinstrumente einen festen Platz im Katalog gesichert. 